Interpack 2026 Zwischen Regulierung, Innovation und Kostendruck
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Rund 2.800 Aussteller aus 67 Ländern präsentieren in diesem Jahr ihre neuesten Entwicklungen rund um das Thema „Processing und Packaging“. Wirtschaftlich zeigt sich die Branche robust, allerdings kämpft sie mit verschärfter Regulierung, steigenden Kosten und geopolitischen Unsicherheiten.
Rückenwind bekommt die Verpackungsbranche insbesondere aus der Lebensmittelindustrie, die laut VDMA verhalten optimistisch in das Jahr 2026 gestartet ist. So konnte die Branche 2025 ihre Produktion um zwei bis drei Prozent steigern und einen Produktionswert von rund 16,5 Milliarden Euro erreichen. Auch die Exporte entwickelten sich positiv: Von Januar bis Oktober 2025 legten sie um sieben Prozent zu. Eine Konjunkturumfrage des VDMA vom Januar 2026 bestätigt das vergleichsweise stabile Bild: 40 Prozent der Hersteller bewerten ihre aktuelle Lage als gut bis sehr gut, nur sechs Prozent als schlecht. Für 2026 erwartet der Verband daher ein moderates Umsatzwachstum von rund drei Prozent. Ein Wermutstropfen: Ein Teil des Geschäfts basiert auf Aufträgen aus dem Jahr 2024 und die Investitionsbereitschaft vieler Kunden ist derzeit gebremst. Zudem belasten Bürokratie, hohe Energiepreise und steigende Arbeitskosten die Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller.
Dabei bleibt Europa mit Deutschland und Italien die wichtigste Exportregion für Verpackungsmaschinen und steht für mehr als zwei Drittel der weltweiten Ausfuhren. „Diese Position können wir nur mit Innovation, neuen Geschäftsmodellen und strategischen Anpassungen verteidigen“, betont Richard Clemens, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands.
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