Filterkuchen Zerkleinerungsanlage für Filterkuchen
Gericke hat eine neue Zerkleinerungsanlage für die Weiterverarbeitung eines Filtrats entwickelt, deren zentrales Element ein Nibbler ist.
Anbieter zum Thema
Für die Weiterverarbeitung eines Filtrats muss der Filterkuchen nach dem Kuchenaustrag aufbereitet werden. Meist wird er dafür verkleinert. Der Nibbler in der neuen Anlage besteht aus einem Rotor mit angeschraubtem Leisten sowie einem Raffelblech.
Der Filterkuchen wird fortlaufend aus der Filterpresse entfernt und dem Nibbler zugeführt. Dafür wird die Einlauföffnung des Nibblers der Größe des Filterkuchens angepasst.
Der Rotor des Nibblers dreht mit ungefähr 80 U/min. Dabei pressen die Schlägerleisten den Filterkuchen durch das Raffelblech. Die Lochgrößen der zur Verfügung stehenden Raffelbleche variieren von einem bis 25 Millimeter.
Für kleine und große Filteranlagen
Möchte man Produkte mit hoher Restfeuchtigkeit zerkleinern, ist eine Lochgröße von zehn Millimeter am besten, um Anbackungen am Raffelblech zu vermeiden. Der zerstückelte Filterkuchen weist eine gleichmäßige Granulat- oder Korngröße auf und wird in einem Behälter oder Container gesammelt.
Bei kleineren Filteranlagen wird das zerkleinerte Filtrat in einem Container getrennt und in der fahrbaren Zerkleinerungseinheit zwischengelagert.
Bei sehr großen Filterpressen ist es dagegen besser, unter dem Nibbler ein Sammelband anzubringen, das das Filtrat einem Silo zuführt. In solch einer Installation ist es wichtig, dass das Zerkleinerungsgerät mit geringer Rotationsgeschwindigkeit arbeitet.
Zahlreiche Produkte sind thixotrop, das heißt, die Viskosität nimmt unter Scherbeanspruchung ab und das Produkt kann nicht mehr weiterverarbeitet werden.
Die Nibbler eignen sich zur Zerkleinerung von Agglomeraten und Klumpen nach Lagerung, Trocknungsprozessen oder zwecks Recycling von rückgeführten Produkten.
(ID:263751)