Prozesssensoren stellen die Augen und Ohren in der Prozessindustrie dar. Jedoch bleiben 97 Prozent aller Sensordaten ungenutzt. Dieses Potenzial möchte Endress+Hauser erschließen und zusammen mit Anwendern und Partnern den nächsten Schritt Richtung Prozessindustrie 4.0 gehen. Dafür haben die People for Process Automation für ihre IIoT-Plattform Netilion vier Lösungspakete geschnürt.
Ob Brown- oder Greenfield: die Experten von Endress+Hauser zeigen, wie Sie ungenutzte Potenziale Ihrer Feldgeräte heben.
(Bild: Endress+Hauser)
Mit seinem Industrie-4.0-Programm Netilion rückt Endress+Hauser die Prozessindustrie 4.0 in greifbare Nähe: Mit Onlinediensten, Apps oder Tools können Anwender heute schon in nur wenigen Schritten die Wartung und Verwaltung ihrer Anlagen optimieren. Standardisierte Schnittstellen ermöglichen den Zugang zu Dokumenten und Geräteinformationen von über 40 Millionen Feldgeräten, was die Erstellung eines digitalen Zwillings problemlos möglich macht. Dank der standardisierten Schnittstellen wie API kann Netilion dabei auch in Tools und Systeme von Drittanbietern verarbeitet oder integriert werden.
Mit diesem „digitalen Werkzeugkasten“ lassen sich konkrete Anwendungen realisieren. Hierzu stehen vier Lösungspakete zur Verfügung, deren Inhalte im Folgenden gelüftet werden: zum Anlagenüberblick, zur Anlagenüberwachung, zum mobilen Asset Management und zur vorausschauenden Wartung.
Lösungspaket 1: alles überblicken, sicher entscheiden
Bisher waren eine intensive Recherche und ein hoher manueller Aufwand erforderlich, um installierte Messgeräte zu erfassen – ein sehr kostenintensiver und fehleranfälliger Prozess. Hinzu gesellte sich die mühselige Pflege der Dokumentation der installierten Feldgeräte. Die Kombinationen der einzelnen digitalen Netilion-Tools ermöglicht eine effiziente Verwaltung der installierten Assets.
Die kostenlose Netilion Scanner App macht die manuelle Erfassung der installierten Basis kinderleicht. Die wesentlichen Daten des Feldgeräts lassen sich über einen QR-Code oder einen RFID-Chip einscannen. Zusätzliche Informationen wie die Lokalisierung der Messstelle können schnell und mühelos festgelegt werden. Mithilfe des Edge Device werden die Messgeräte sogar automatisch erfasst. Die Plug&Play-Lösung lässt sich schnell installieren und stellt eine sichere Datenverbindung zum Netilion Hub her. Alle Änderungen an der installierten Basis werden fortlaufend automatisch erfasst. Praktische Dashboards in Netilion Analytics erleichtern die schnelle Auswertung der installierten Feldgerätebasis. Das erlaubt eine nie dagewesene Transparenz. Entscheidungen können zukünftig aufgrund valider Daten schneller und sicherer getroffen werden. Hier werden auch Informationen über die Verfügbarkeit der Geräte angezeigt.
Bei einem ausgemusterten Gerät wird auf Anhieb das geeignete Nachfolgeprodukt empfohlen. In Netilion Library steht die Dokumentation der erfassten Geräte jederzeit zur Verfügung. Hier entsteht ein digitaler Zwilling der Messstelle, der die historischen Lebenszyklusdaten und -dokumente wie die Betriebsanleitung oder den Kalibrierbericht aus dem Entwicklungs oder Herstellungsprozess beinhaltet. Auf der Datenplattform von Endress+Hauser liegen inzwischen Datensätze zu über 40 Millionen installierten Geräten.
Bei kritischen Ausfällen sind kurze Reaktionszeiten wichtig. Eine zeitaufwändige Interpretation von Fehlermeldungen und das nervenaufreibende Suchen nach der relevanten Behebungsmaßnahme sind teuer. Eine automatische Interpretation der Geräte-Diagnoseinformation vereinfacht den Wartungseinsatz in der Industrie 4.0 dagegen sehr.
Die Gerätewartung wird dank integrierter Lösungen und klarer Handlungsempfehlungen hoch effizient. Die Ermittlung des Gerätestatus und seine Einstufung nach NE107 ist dank der Heartbeat Technology in den Feldgeräten präzise. Das Edge Device leitet den Status und die Fehlerdiagnose über eine sichere Datenautobahn an den Onlinedienst Netilion Health weiter. Auf diese Weise sind alle Informationen zentral verfügbar.
Der Onlinedienst unterstützt den Anwender mit über 25.000 Gerätediagnosen. Er zeigt zu den einzelnen Statusmeldungen den Diagnosecode, die Ursache und Handlungsempfehlungen an. Die mühsame Fehlerinterpretation gehört der Vergangenheit an. Jede Fehlermeldung kann schnell und zielgerichtet bearbeitet werden. Dank der durchgängigen Zustandsüberwachung und der Übersicht nach NE107 lassen sich Wartungsmaßnahmen analysieren und optimieren. Dazu werden die ermittelten Diagnoseinformationen aus Netilion Health heute schon mit weiteren Datenquellen über standardisierte Schnittstellen kombiniert und gemeinsam ausgewertet. So können Dienstleister und Kunden auf die Statusmeldungen, Fehlerdiagnosen und Handlungsempfehlungen zugreifen.
Stand: 08.12.2025
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