Instandhaltung Wie SAP Plant Maintance Nutzer ihre Instandhaltung optimieren können

Quelle: Pressemitteilung Augmentir 3 min Lesedauer

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Die Smart Connected Worker Solution von Augmentir gibt es jetzt auch für Nutzer von SAP Plant Maintenance (PM). Die Lösung soll eine Brücke zwischen SAP PM und dem Personal in der Werkshalle schlagen, indem sie die Wartungsprozesse mithilfe von KI-basierten Tools für mobile Endgeräte digitalisiert und optimiert. Welche Funktionalitäten neu sind und was der Nutzer davon hat.

Mobiles arbeiten: Chemiearbeiter mit Notebook vor einer Rohrleitung. (Bild:  Grispb - stock.adobe.com)
Mobiles arbeiten: Chemiearbeiter mit Notebook vor einer Rohrleitung.
(Bild: Grispb - stock.adobe.com)

Für Produktionsunternehmen, die SAP Plant Maintenance nutzen, lassen sich nun über eine zentrale Schnittstelle Wartungsanforderungen, Arbeitsaufträge sowie Standardarbeitsanweisungen (Standard Operating Procedures, SOPs) optimieren und für jeden Frontline-Mitarbeiter personalisieren.

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Die Verbindung mit dem Modul Autonomous Maintenance/TPM von Augmentir verschafft Unternehmen ein vollständiges Bild über die Verfügbarkeits- und Wartungshistorie jeder Anlage. Betreiber sollen so von geringeren Ausfallzeiten profitieren und und die Zuverlässigkeit ihrer Anlagen verbessern.

Geführte Workflows erleichtern die Arbeit im Feld

Viele Fortune 500-Unternehmen aus der Industrie, darunter Colgate-Palmolive, nutzten bereits Augmentir mit SAP PM, um ihre Wartungsaktivitäten zu optimieren, teilt der Softwarehersteller mit. Gabriel Solomon, Digitalization & Smart Technology Engineer bei Colgate-Palmolive berichtet: „Die Benutzerfreundlichkeit von Augmentir und die nahtlose Integration in die globale SAP-Instanz von Colgate haben uns dabei geholfen, unsere Wartungs-, Rüst- und EHS-Lockout/Tagout-Verfahren sowie unsere Qualitätschecklisten mittels geführter Workflows zu digitalisieren. Durch den Einsatz von Augmentir konnten wir pro Schicht bis zu 30 Minuten einsparen und die Zeitspanne zwischen Wartungsmeldung und Abschluss des Wartungsauftrags um bis zu 120 Minuten verkürzen.“

Folgende Vorteile verspricht das Softwareunternehmen durch die Integration:

  • Steigerung der „Wrench-Time“, also der effektiv für Wartungstätigkeiten verfügbaren Zeit, um 16 Prozent, weil Arbeitsaufträge effizienter ausgeführt werden und manuelle Dateneingaben entfallen;
  • Erhöhung der Erstbehebungsrate (First Time Fix Rate) um 17 Prozent und Verringerung der ungeplanten Ausfallzeiten um 21 Prozent aufgrund der verbesserten Einhaltung von Wartungsvorschriften;
  • Multimediale, interaktive Arbeitsanweisungen, die auf jeden einzelnen Techniker zugeschnitten sind, damit diese ihre Aufgaben bestmöglich erledigen können;
  • Verbesserte Zusammenarbeit zwischen Menschen und Anlagen, um einen echten Digital Thread zu schaffen;
  • Integrierte KI, die sofort die Arbeitsabläufe in der Werkshalle optimiert und Anregungen für gezielte kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen liefert.

Wie sich Instandhaltung verändert

Die KI-gestützte Lösung für SAP Plant Maintenance biete weit mehr als nur Instandhaltungsfunktionen, hebt Russ Fadel, CEO und Mitbegründer von Augmentir hervor. Verändert werde die Art und Weise, wie die Industrie ihre Instandhaltungsmaßnahmen digitalisiere und optimiere. Die Wartungsanweisungen würden an die Bedürfnisse der einzelnen Techniker angepasst, so dass jeder Mitarbeiter seine individuelle Bestleistung erbringen könne. Das erhöhe die Wartungseffizienz und reduziere die mittlere Reparaturzeit (Mean Time to Repair, MTTR). Mittels KI werden die Daten ausgewertet, die bei diesen Wartungsaktivitäten gesammelt werden. Unternehmen erhalten so Erkenntnisse über die Produktivität sowie Anhaltspunkte für die Personalentwicklung – und damit eine Grundlage für kontinuierliche Verbesserungen. Durch das Ableiten wertvoller Informationen aus diesen Daten könnten Unternehmen der Prozess- und Fertigungsindustrie die Zeit zur Lösung geschäftskritischer Aufgaben (Time to Resolution, TTR) verkürzen.

Der Softwarehersteller hat außerdem kürzlich eine Erweiterung seiner KI-Plattform bekanntgegeben. Diese eröffne Herstellern, die ihre Arbeitsabläufe in Fertigung und Wartung digitalisieren und optimieren wollen, ein noch größeres Potenzial. Die speziell für die Industrie entwickelte KI, die sich auf die Analyse von Arbeitsprozessen konzentriert, verbessere – in Kombination mit Generativer KI und anderen innovativen Basismodellen – die Wertschöpfung. Zudem sollen sich neue Chancen zur Produktivitätssteigerung und Prozessoptimierung leichter identifizieren lassen.

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