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pH-Messung

Wie pH-Elektroden auch Hochtemperaturanwendungen verkraften

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Messen bei hohen Temperaturen

Besondere Anforderungen an den Sensor stellen Hochtemperaturanwendungen, die in den letzten Jahren in zahlreichen Industriebranchen zunehmend wichtig geworden sind. Denn neben der Temperatur hat der Sensor dabei oft auch aggressive Chemikalien, Schmutz, Druckschwankungen und dergleichen zu verkraften, sodass er mit einem speziellen Membranglas ausgestattet sein muss. Das Glas entscheidet nämlich darüber, für welche Anwendung sich die Elektrode eignet und ist dadurch ihr Herzstück.

Mit dem richtigen Membranglas ist es jedoch noch nicht getan, denn auch der Bezugselektrolyt in der Elektrode muss den besonderen Anforderungen gewachsen sein. Das „normale“ Gel in einer üblichen pH-Einstabmesskette hält allerdings nur Temperaturen bis maximal 90°C stand. Liegt die Mediumstemperatur höher, kann sie das Gel schädigen und damit die gesamte Elektrode lahmlegen. Die Jumo Tecline pH-Elektrode enthält deshalb ein Hochtemperaturgel auf Polymerbasis, das zusätzlich mit Hochtemperatur-Glas kombiniert ist. Damit hält sie auch Mediumstemperaturen bis 135°C aus und lässt sich bei Normaltemperatur (25°C) bis zu einem Druck von 10 bar einsetzen. Optional kann zusätzlich ein Temperaturfühler integriert werden.

Auf die Messaufgabe abstimmen

Hohe Temperaturen im Medium stellen also kein Ausschlusskriterium mehr für die Messung mit der pH-Elektrode dar. Und wenn der Anwender zusätzlich bei der Auswahl der Elektrode genau im Blick hat, welche Messbedingungen sie im Einsatz aushalten muss, dann kann er auch mit sehr zuverlässigen Messwerten rechnen.

* Ulrich Braun ist Produktverantwortlicher Sensorik im Bereich Analysenmesstechnik, Öznur Alp ist Produkt- und Branchenmanagerin Analysenmesstechnik, beide bei Jumo

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