Lebensmittelverpackungen
Wie findet man den richtigen Biokunststoff?

Von Manja Wühr 3 min Lesedauer

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Lebensmittelverpackungen müssen zunächst einmal das Produkt schützen und transportfähig machen. Sie fungieren aber auch als Kommunikatoren. Dabei muss sie sich effizient verarbeiten lassen und darf nicht allzu viel kosten. Nun fordern Verbraucher und Gesetzgeber zunehmend nachhaltige Lösungen. Lässt sich Kunststoff nicht vermeiden, könnte man auch auf Biokunststoffe umschwenken. Nur auf welchen? Das Biokunststofftool hilft bei der Entscheidung.

Wie finde ich den geeigneten Biokunststoff? Das Biokunststoff-Tool hilft dabei, zu Entscheidungen zu kommen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Wie finde ich den geeigneten Biokunststoff? Das Biokunststoff-Tool hilft dabei, zu Entscheidungen zu kommen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Verpackung von Lebensmitteln hat es heutzutage nicht leicht. Sie soll das Lebensmittel schützen und lange haltbar machen. Sie gibt Verbraucher*innen wichtige Produktinformationen und dient den Marketingstrategen als wichtiges Instrument. Hersteller hingegen fordern eine schnelle und kostengünstige Verarbeitung. Und nun soll sie auch noch nachhaltig sein. Vor allem an Bio-Lebensmittelhersteller werden besonders hohe Anforderungen gestellt. Verbraucher*innen erwarten von ihren Bio-Produkten ein ökologisches Gesamtpaket. Allein mit Recycling ist es nicht getan. Zum einen sind Kunststoffe auf Erdölbasis kein Zukunftskonzept. Zum anderen sind Rezyklate für Lebensmittelverpackungen aufgrund von Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien nur begrenzt einsetzbar.

Eine Alternative muss her. Doch welche? Glas, Metall oder doch Papier? Erste Versuche gibt es – beispielsweise Nuss- und Früchteriegel in Papier statt Plastik. Doch oft macht das technisch, ökonomisch und auch ökologisch wenig Sinn. Also gilt es Kunststoffe auf eine nachhaltige Basis zu stellen und erneuerbare Rohstoffe zu verwenden. Biokunststoffe sind gefragt.

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