Aseptische Ventile Wie aseptische Ventiltechnologie Getränke vor Kontamination schützt
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Produkt- und Aromaverschleppung zu vermeiden und damit Produktrückrufen vorzubeugen – das hat für Getränke- und Nahrungsmittelproduzenten höchste Priorität. Dabei kommt den Flusskomponenten wie Ventilen eine entscheidende Bedeutung zu, denn sie sitzen in Wächterfunktion an den Verbindungsstellen der Prozesstechnologie im Produktionsgefüge. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigte Gea Vertretern der Fachpresse am Standort Büchen.
„Verbraucher finden Plastikteilchen im Joghurt, Testinstitute ermitteln eine höhere Keimbelastung im Bier, es gibt allergene Stoffe in Nahrungsmitteln, in die sie nicht gehören – solche Produktrückrufe begegnen uns täglich in den Medien. Für unsere Kunden sind diese Warnungen eine Horrorvorstellung, rufschädigend, vertrauensbelastend, sehr teuer. Deshalb tun sie alles, um in ihrer Fertigung jegliche Risiken zu minimieren. Und wir helfen mit unserer Ventiltechnologie entscheidend, die neuralgischen Schnittstellen zu sichern“, fasst es Karsten Becker auf einer Presseveranstaltung in Geas Ventil-Technologiezentrum Büchen zusammen. Diskutiert wurden das neue Doppelkammerventil der D-tec-Linie, Hygieneklassen und praktische Erfahrungen aus der Fruchtküche einer Molkerei.
Sicherheitsposten an den neuralgischen Stellen in der Fertigung
Tatsächlich birgt jedes einzelne Ventil ein potenzielles Risiko für eine mikrobiologische Kontamination aus der Atmosphäre. Es muss zudem gewartet und gepflegt werden, beeinflusst damit die Total Cost of Ownership im Betrieb und es ist eine Hürde für die effiziente Reinigung an Ort und Stelle. Umso erstaunlicher ist es, dass Ventile, die oft zu Hunderten in einer Anlage verbaut sind, in der ersten Projektphase bei Greenfield-Projekten oft noch nicht betrachtet werden. Wenn nun gar in einer bestehenden Prozesslinie verändert, erweitert, erneuert werde, dann spitze sich die Herausforderung noch mehr zu, ergänzte Produktexperte Pascal Bär, der bei Gea die aseptischen Ventile betreut. „Tatsächlich beschäftigen wir uns oftmals mit Brownfield-Projekten. Das heißt, wir arbeiten in bestehenden Prozessen und müssen umso vorsichtiger operieren. Realität ist, dass wir an hochsensiblen Stellen in ein System eingreifen – vielleicht vorher im Technikum bei uns testen können, oft aber dann unter Realbedingungen direkt in der Kundenproduktion loslegen.“
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