Prozess-Software Wettbewerbsvorteile durch Synchronisierung von Produktion, Logistik und ERP
Ungehinderter Datenaustausch zwischen Produktionssystemen und dem gesamten Liefernetz ist für Unternehmen längst eine der wichtigsten Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg. Eine spezielle Software hilft dabei.
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Im vergangenen Jahr war die deutsche Chemieindustrie bereits zum dritten Mal in Folge Export-Weltmeister. Ob der Standort Deutschland diese Spitzenposition auch in Zukunft behaupten wird, hängt nicht zuletzt davon ab, in wie weit die Unternehmen willens und in der Lage sind, Einsparpotenziale zu realisieren. Eine gezielte Integration von Informations-, Kommunikations- und Automatisierungstechnologie kann dabei helfen Kapazitäten frei zu machen. Um aber ERP-Systeme mit Fertigungsanwendungen in der Produktion zu verknüpfen, sind die Unternehmen auf Daten aus der Produktion in Echtzeit angewiesen. Denn nur eine schnelle und automatisierte Verknüpfung kann den Aufwand und die Risiken einer manuellen Integration wirklich senken.
Echtzeit-ERP-System
Genau hier setzt die Applikation SAP xMII an. Eine direkte Verbindung zwischen der Produktions- und Geschäftsebene ermöglicht bei dieser Software eine Synchronisierung mit der Beschaffung und dem Bedarf. Dieses Echtzeit-ERP-System lässt sich sogar in die bereits bestehende IT-Infrastruktur integrieren und arbeitet mit vorgefertigten, auf Standards basierenden Konnektoren. Das reduziert nach Aussage von IT-Beratern bereits die Einführungskosten, die Komplexität und die Systemkosten. Ein breites Spektrum an Visualisierungs- und Analysetools unterstützen zudem Initiativen zur Prozessverbesserung wie Six-Sigma oder Lean Manufacturing.
Sämtliche Produktionsdaten wie Aufträge, Materialien, Anlagenstatus, Kosten und Produktqualität sind in Echtzeit verfügbar und ermöglichen so eine Optimierung der Werks- und Anlagenauslastung durch den direkten Vergleich einzelner Leistungen. Unproduktive Anlagen werden identifiziert und nötige Rationalisierungen in Gang gesetzt. Dank des beschleunigten Informationsflusses zwischen Produktion und Liefernetz können Unternehmen zudem in kürzester Zeit und zu günstigen Preisen liefern. Sie können ihre Produktionsmenge genau auf die Nachfrage abstimmen und gleichzeitig Kostenersparnisse und Qualitätsverbesserungen über dem Branchendurchschnitt erzielen.
Operational Excellence
In der Praxis hat sich SAP xMII bereits bewiesen. Beim Chemieunternehmen Celanese beispielsweise sollten Abstimmung und Synchronisierung der Produktion mit den Verwaltungs- und Finanz-Prozessen verbessert sowie Operational Excellence mittels konstanter „best-in-class“-Leistungen umgesetzt werden. Als Instrumente auf dem Weg zur Excellence waren einerseits eine übergreifende Verfahrensoptimierung mittels Werkzeugen wie Six Sigma und andererseits der Zugang aller Mitarbeiter zu allen notwendigen Informationen definiert. Deshalb entschied sich das Unternehmen für die Einführung von SAP xMII.
Als hilfreichen Partner bei der Installation, wählte man Ciber Novasoft. Das Beratungshaus arbeitet bereits lange als strategischer Integrationspartner für SAP-Anwendungen. „Analysen belegen, dass Firmen durch die Investition in die vertikale Integration Vorteile realisieren können. Früher oder später wird dieses Thema deshalb bei allen IT-Entscheidern auf den Tisch kommen. Wir sind schon heute mit der Aufgabenstellung bestens vertraut – und auch auf künftige Entwicklungen vorbereitet“, erklärt Andreas Kremer, Leiter der Business Unit Chemie, Pharma und Prozessindustrie bei Ciber Novasoft.
Allen potenziellen Kunden zeigt das IT-Unternehmen zunächst in sogenannten „Use Cases“ die Möglichkeiten und Vorteile der SAP-Manufacturing-Execution auf. In einem Life-Szenario wird dabei ein Pilot mit Echtdaten aus kleineren Einheiten des Kunden aufgesetzt. So wird besonders anschaulich, was in puncto Transparenz und Effektivität alles möglich ist.
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