Digitalisierung in der Lebensmittelindustrie
Wettbewerbsvorteil durch Digitalisierung

Von Wolfgang Ernhofer 3 min Lesedauer

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Auch in der Lebensmittelindustrie kann die Digitalisierung zu einem Wettbewerbsvorteil werden: Das beweist ein Hersteller von Räucherfisch. Mithilfe eines IoT-Betriebssystems wurden Prozesse visualisiert, optimiert und letztendlich die Produktion um 25 % gesteigert.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen auch Lebensmittelhersteller wie das Räucherfischunternehmen Heimon Kala auf Digitalisierung setzen.(Bild:  Siemens Digital Industries Software)
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen auch Lebensmittelhersteller wie das Räucherfischunternehmen Heimon Kala auf Digitalisierung setzen.
(Bild: Siemens Digital Industries Software)

Mit rund 50 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 73 Millionen Euro ist Heimon Kala aus Hämeenlinna in Finnland, eines der fünf größten und führenden Räucherfischunternehmen des Landes. Um dem Wettbewerb auch in Zukunft einen Schritt voraus zu sein, nutzt Heimon Kala Cloud Services, Datenanalyse- und Reporting-Tools. Im Zuge einer Modernisierung von mehreren Räucheröfen entschied sich das Unternehmen für Mindsphere, dem offenen IoT-Betriebssystem von Siemens Digital Industries Software (früher: Siemens PLM Software). Durch den Einsatz von Mindsphere lassen sich Ergebnisse leichter messen und Räucher- sowie Montagezeiten drastisch verkürzen, so das Unternehmen.

„Bisher haben wir die Innentemperatur des geräucherten Fisches manuell überwacht und die Daten auf Papier niedergeschrieben“, erklärt Risto Mälkönen, Betriebsleiter bei Heimon Kala. „Prozesskontroll- und Berichtswerte wurden per Hand in eine Tabellenkalkulation eingetragen. Jetzt verwenden wir in unseren Öfen acht verschiedene Messverfahren, aus denen die Daten automatisch und sicher im Cloud-Service des IoT-Betriebssystems Mindsphere gesammelt werden. Von dort aus erhalten wir chargenspezifische Berichte nach jedem Räuchervorgang – direkt per E-Mail.“