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Russland rutschte auf Platz 9 der 10 wichtigsten Absatzländer. Der Export deutscher Industriearmaturen dorthin sank um über 14 Prozent auf 60,5 Millionen Euro. Lichtblick waren die Ausfuhren nach Polen. Die Hersteller konnten ein Umsatzplus von 22 Prozent verbuchen.
Im Zeitraum Januar bis Juni 2015 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein Gesamtexportvolumen von 1,7 Milliarden Euro. Dies bedeutete einen Rückgang von 2,8 % im ersten Halbjahr. Gleichwohl konnte Deutschland seine Position als viertgrößter Exporteur von Industriearmaturen weltweit erneut bestätigen.
Prognose 2015 - Umsatzergebnis auf Vorjahresniveau
Der Fachverband Armaturen erwartet für 2015 ein nominales Umsatzergebnis auf Vorjahresniveau, sofern die Exportmärkte ihre Stärke wiedergewinnen. Einige der Länder sind stark in US-Dollar verschuldet und leiden unter der Dollar-Aufwertung. Viele Länder, nicht nur in Lateinamerika, sind weiterhin geprägt von Korruption und staatlich verschuldeter Misswirtschaft. Und während einige Staaten von den niedrigeren Rohstoffpreisen profitieren, müssen andere einseitig auf eben diese Rohstoffexporte ausgerichtete Volkswirtschaften den Preisverfall verkraften. Optimismus ist tendenziell für die Lieferungen in die USA angesagt. Mit Spannung werden die Entwicklungen im Iran beobachtet, ab wann und inwiefern sich diese für die deutschen Hersteller von Industriearmaturen auszahlen werden, bleibt abzuwarten.
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