Power-to-Gas-Projekt

Weltweit größte Elektrolyse-Anlage arbeitet in Mainz

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Weitere Tests...

Die Energie aus den Windkraft lässt sich in Form von Wasserstoff dann nahezu beliebig lange speichern. Mit Tankwagen kann vom Energiepark aus zudem das wachsende Netz an Wasserstoff-Tankstellen beliefert werden, um dort emissionsfreie Brennstoffzellen-Fahrzeuge zu betanken. „Hier im Energiepark Mainz kann genug davon produziert werden, um 2000 Brennstoffzellen-Pkw zu versorgen”, sagt Linde-Vorstand Dr. Wolfgang Büchele.

In einem nächsten Schritt wollen die Forscher nun weitere Tests durchführen. „Wir wollen über einen längeren Zeitraum mit verschiedenen Betriebsbedingungen erproben, wie etwa der hochdynamische Betrieb mit externen Anforderungen aus dem Stromsystem organisiert werden muss“, so Jonas Aichinger, Koordinator des Forschungsprojektes.

...und nächste Projektetappe

Die Entwickler wollen aber auch die Anbindung der Power-to-Gas-Anlage an die Strombörse und den Markt für Regelenergie erproben. „Welche Strommengen aus welchen Quellen in die Anlage fließen, wird Ergebnis der technisch-wirtschaftlichen Optimierung sein,“ erklärt Aichinger weiter.

Ein Informationszentrum (siehe Bildergalerie) auf dem Gelände erklärt Besuchern die Funktionsweise der Wasserstoff-Elektrolyse und die Stellung von Speichertechnologien im zukünftigen Energiesystem.

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