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Bilfingers Digital Strategie

Warum Bilfinger auf die Digitalisierung setzt

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Zwei selbstentwickelte Tools sollen weiteren Mehrwert schaffen: Eine Videoplattform, auf der Videos das Erfahrungwissen von Mitarbeitern, konserviert werden soll. Gedreht wird mit einer Aufzeichnungsapp und einem Leitfaden, damit nichts vergessen wird. Stichwort Demographischer Wandel.

Das weite Tool soll zur Achema gelauncht werden und heißt „Pidgraph“. Das Werkzeug ist KI-basiert und soll in einem automatisierten Prozess bestehende Anlagendokumentationen z.B. PID-Zeichungen im XML-Format digitalisieren. Clou dabei ist die Einbindung von Laserscans von Bestandsanlagen, die in einem automatisierten Schritt in ein PID umgewandelt werden, wodurch viel mühsame Handarbeit entfällt. Eine solche Software würde den Weg zum digitalen Zwilling von Bestandsanlagen frei machen.

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Ein Schnellboot für die Digitalisierung

Als nächster Schritt steht jetzt erst einmal die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft an, die das Digitalisierungsgeschäft vorantreiben soll.

Blades: „Mit der neuen Digitalisierungsgesellschaft bündeln wir konzernweite Kompetenzen in diesem Bereich und stellen die Einheit eigenständig auf. Dadurch können wir schneller und flexibler am Markt agieren. Für unsere Kunden wird Bilfinger dadurch ein Vorreiter der Digitalisierung in der Prozessindustrie – ein Schnellboot für digitale Projekte.“

Die neue Einheit werde das Kompetenzzentrum für Digitalisierung, in dem innerhalb des Bilfinger-Konzerns Experten und Wissen zusammengezogen werden. Ziel sei es, digitale Innovationen für die Prozessindustrie zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.

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Über den Autor

 Anke Geipel-Kern

Anke Geipel-Kern

Leitende Redakteurin PROCESS/Stellvertretende Chefredakteurin PharmaTEC, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik