Test- und Entwicklungscenter Wacker stärkt Medizintechnik-Sparte durch Übernahme in den USA

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Der Chemiekonzern Wacker übernimmt Produktionsanlagen und Know-how des US-amerikanischen Beschichtungsspezialisten Bio Med Sciences und baut damit seine Kompetenz und sein Geschäft mit silikonbeschichteten Medizinprodukten weiter aus.

Wacker hat in Allentown im US-amerikanischen Bundestaat Pennsylvania ein Test- und Entwicklungscenter für die Siliconbeschichtung von selbsthaftenden Anwendungen für die Medizintechnik- und Gesundheitsindustrie übernommen.(Bild:  Wacker)
Wacker hat in Allentown im US-amerikanischen Bundestaat Pennsylvania ein Test- und Entwicklungscenter für die Siliconbeschichtung von selbsthaftenden Anwendungen für die Medizintechnik- und Gesundheitsindustrie übernommen.
(Bild: Wacker)

Im US-amerikanischen Allentown hat Wacker von Bio Med Sciences ein Test- und Entwicklungscenter für die Siliconbeschichtung von selbsthaftenden Anwendungen für die Medizintechnik- und Gesundheitsindustrie übernommen. Im Zuge der Übernahme wird auch ein Großteil der Mitarbeiter zu Wacker wechseln. Über den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Mit der Übernahme der Anlagen und des Know-hows von Bio Med Sciences erweitert der Chemiekonzern seine Expertise im Bereich der vollintegrierten Entwicklung und Produktion siliconbeschichteter Haftklebeprodukte. Wacker will die erworbene Technik auch als Entwicklungsplattform für Innovationen im Bereich der Fixiermittel, etwa für tragbare medizinische Geräte, oder auch für Anwendungen in der Narbenpflege einsetzen. „Mit der Fähigkeit Prototypen herzustellen können wir jetzt auch Beschichtern, Konfektionierern und Designexperten von medizinischen Geräten die Leistungsmerkmale und Vorteile unserer Silicone demonstrieren“, erklärt Christoph Kowitz, CEO und Präsident der Wacker Chemical Corporation. Dank der neuen Anlagen und dem existierenden Siliconportfolio ist Wacker in der Lage, Empfehlungen zur Siliconverarbeitung zu geben oder technische Unterstützung zu leisten. Kunden können siliconbeschichtete Produkte auch auf dem Wege der Auftragsherstellung ordern. „Beschichter, die noch kein Silicon oder auf keine Anlagen für die Siliconbeschichtung nutzen können, können wir künftig bestens unterstützen“, sagt Kowitz.

Alle Produktionslinien und ein Großteil der Belegschaft werden in eine neue Geschäftseinheit mit dem Namen Wacker Silicone Manufactured Innovations (WSMI) überführt. Die Einheit, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Wacker Chemical Corporation, agiert als Prototypenentwickler, technischer Dienstleister und Auftragshersteller für medizintechnische Geräte und Wundauflagen. Bestehende Konsumentenprodukte und damit verbundene Marken verbleiben bei Bio Med Sciences und werden nicht von Wacker übernommen.

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