Neues Forschungszentrum Wacker eröffnet Biotechnology Center in München

Quelle: Wacker 2 min Lesedauer

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Das neue Biotechnology Center von Wacker in München soll biotechnologische Innovationen schneller vom Labor in die Anwendung bringen. In dem modernen Forschungsgebäude arbeiten künftig rund 90 Mitarbeitende an Verfahren zur Herstellung von Biopharmazeutika und Inhaltsstoffen.

Das Wacker Biotechnology Center wurde offiziell eröffnet von: (v.l.) Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Ernst-Ludwig Winnacker, Genzentrum LMU München, Martina Schulze-Adams, Leiterin der zentralen Konzernforschung bei Wacker, Wacker CEO Christian Hartel, Wacker Arbeitsdirektorin Angela Wörl und Mathias Wiedemann, Leiter des Geschäftsbereichs Biosolutions bei Wacker. (Bild:  Wacker)
Das Wacker Biotechnology Center wurde offiziell eröffnet von: (v.l.) Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Ernst-Ludwig Winnacker, Genzentrum LMU München, Martina Schulze-Adams, Leiterin der zentralen Konzernforschung bei Wacker, Wacker CEO Christian Hartel, Wacker Arbeitsdirektorin Angela Wörl und Mathias Wiedemann, Leiter des Geschäftsbereichs Biosolutions bei Wacker.
(Bild: Wacker)

Mit einem Festakt in München hat Wacker Chemie sein neues Biotechnology Center offiziell eröffnet. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an der Einweihung des Forschungszentrums teil, in dessen Bau das Unternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag investiert hat.

„Mit dem Wacker Biotechnology Center bündeln und stärken wir unsere Forschungsaktivitäten in der Biotechnologie. Wir sehen auf diesem Gebiet großes Wachstumspotential, weshalb wir hier investieren – auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten“, erklärte Wacker Vorstandschef Christian Hartel bei der Eröffnung.

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Das Wacker Biotechnology Center ist in den Standort der Konzernforschung in München-Sendling integriert. Hier betreibt das Unternehmen seit über 100 Jahren Grundlagenforschung, seit den 1980er-Jahren auch in der Biotechnologie. Mit dem Ausbau des Biotechnologiegeschäfts sind die Forschungskapazitäten bei Wacker an ihre Grenzen gestoßen. Das Wacker Biotechnology Center mit Platz für rund 90 Mitarbeitende und modernste Ausrüstung eröffnet nun neue Möglichkeiten.

Der Neubau umfasst etwa 1500 Quadratmeter Labor- und Technikumsflächen sowie rund 700 Quadratmeter Bürofläche, verteilt auf vier Stockwerke. Wacker forscht hier an Verfahren zur Herstellung von Biopharmazeutika, den Medikamenten von morgen. Im Fokus stehen dabei Prozesse für die Herstellung von Proteinen und Nukleinsäuren, die bei der Entwicklung neuartiger Therapien, zum Beispiel auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA), eingesetzt werden. Darüber hinaus leistet das Unternehmen mit der Entwicklung neuartiger Inhaltsstoffe für Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel einen Beitrag zur gesunden und nachhaltigen Ernährung der heutigen und zukünftigen Generationen.

Durch die Bündelung der biotechnologischen Forschung und Entwicklung unter einem Dach soll die Forschungsarbeit effizienter werden. Neben der Effizienz geht es dem Unternehmen auch um Geschwindigkeit auf dem Weg aus dem Labor in die breite Anwendung. „Es reicht längst nicht mehr, nur die beste Lösung zu haben. Es wird immer wichtiger, auch mit dieser Lösung als Erster beim Kunden zu sein. Geschwindigkeit wird mehr und mehr zum Differenzierungsmerkmal“, so Hartel.

Daher wird im Wacker Biotechnology Center nicht nur geforscht. Das Gebäude eröffnet nach der Überzeugugn von Wacker Möglichkeiten, noch enger verzahnt mit Kunden, Geschäftspartnern, Biosolutions und anderen Geschäftsbereichen zusammenzuarbeiten und so schneller zu kommerzialisieren.

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