Innovativer Ansatz zur Prozesskontrolle Von Daten zu Taten: Wacker prämiert APC-Projekt für nachhaltigere Produktion

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Der Chemiekonzern Wacker zeichnet ein Projekt aus dem Engineering für seinen innovativen Ansatz zur effizienteren Prozesskontrolle in der Produktion mit seinem Net Zero Award aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jedes Jahr an Personen oder Teams vergeben, die mit ihren Projekten zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele des Konzerns beitragen.

Bei der Verleihung des Wacker Net Zero Awards: Vorstandschef Dr. Christian Hartel, Preisträger Dr. Markus Bauer und Dr. Peter Gigler, Leiter Nachhaltigkeit (v. l.).(Bild:  Georg Willmerdinger/ Wacker Chemie)
Bei der Verleihung des Wacker Net Zero Awards: Vorstandschef Dr. Christian Hartel, Preisträger Dr. Markus Bauer und Dr. Peter Gigler, Leiter Nachhaltigkeit (v. l.).
(Bild: Georg Willmerdinger/ Wacker Chemie)

Der diesjährige Preisträger des Net Zero Award von Wacker ist Markus Bauer. Er hat mit seinem Projektteam unter dem Begriff Advanced Process Control (APC) eine modellgestützte Prozessregelung entwickelt, um die Prozesse in der Produktion in Echtzeit zu optimieren. Die Verleihung des Preises fand auf der Nachhaltigkeitskonferenz des Konzerns in Burghausen statt.

Bei Advanced Process Control – dem prämierten Projekt – handelt es sich um eine softwaregestützte Methodik aus dem Industrie-4.0-Umfeld, die zur Optimierung der Prozessführung in chemischen Anlagen dient. So fließen Daten aus dem Betrieb selbst, aber auch externe Einflussgrößen wie Lufttemperatur und -feuchtigkeit in eine dynamische, modellprädikative Regelung mit APC ein. Diese vorausschauende Prozessoptimierung macht es beispielsweise möglich, einen Teil des für Destillationskolonnen oder Pulvertrockner benötigten Heizdampfes einzusparen.

Im gesamten Konzern sind derzeit über 100 APC-Regler mit mehr als 600 Regelkreisen in allen Geschäftsbereichen und an allen größeren Standorten aktiv, vor allem in den großen Upstream-Betrieben weltweit, die sich wegen ihres hohen Durchsatzes besonders für diese Methodik anbieten. Nach internen Berechnungen tragen diese APC-Regler jedes Jahr zur Einsparung von 150 Kilotonnen des Treibhausgases Kohlendioxid bei Wacker bei.

Diese Methode zeige vorbildlich auf, welche Chancen in einer intelligenten Verbindung von Informations- und Ingenieurtechnik liegen, erklärte Vorstandschef Christian Hartel: „Indem sie die Möglichkeiten der Digitalisierung umfassend nutzen, tragen der Preisträger und sein Team signifikant dazu bei, die Energieeffizienz unserer Verbundproduktion zu verbessern und den Umweltfußabdruck unserer Betriebe weiter zu minimieren.“

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