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Transformation von CO2 Von CO2 zu Methanol und Benzin: Thyssenkrupp Uhde errichtet Anlage in Saudi-Arabien

Quelle: Thyssenkrupp Uhde 1 min Lesedauer

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Ein bahnbrechendes Projekt zur Umwandlung von CO2 in Methanol und weiter in Benzin soll in Saudi-Arabien realisiert werden. Thyssenkrupp Uhde zeichnet dabei für das Engineering sowie die Bereitstellung und Beschaffung der erforderlichen Ausrüstung verantwortlich.

Die Demoanlage wandelt CO2 in Methanol und Methanol in Benzin um und liefert synthetische Kraftstoffe für verschiedene Anwendungsbereiche im Leichttransportsektor.(Bild:  Thyssenkrupp Industrial Solutions)
Die Demoanlage wandelt CO2 in Methanol und Methanol in Benzin um und liefert synthetische Kraftstoffe für verschiedene Anwendungsbereiche im Leichttransportsektor.
(Bild: Thyssenkrupp Industrial Solutions)

Der Anlagenbauer Thyssenkrupp Uhde hat vom Energie- und Wasserversorger Enowa den Zuschlag für das Engineering sowie die Bereitstellung, Konzeption und Beschaffung von Equipment für eine neue CO2-zu-Methanol- und Methanol-zu-Benzin-Demoanlage in Saudi-Arabien erhalten. Die Anlage wurde von Enowa und Aramco gemeinsam entwickelt und nutzt das Uhde-Verfahren zur grünen Methanolherstellung und das Wirbelschichtverfahren von Exxon Mobil zur Umwandlung von Methanol in Benzin. Die Anlage soll pro Tag zwölf Tonnen Methanol und 35 Barrel Benzin produzieren.

Methanol wird aus Wasserstoff und Kohlendioxid hergestellt und kann als Energie- und Wasserstoffträger, als Transportkraftstoff sowie zur Speicherung von aus erneuerbaren Energien erzeugtem Strom verwendet werden. Darüber hinaus kommt es als klimaschonender Rohstoff in der Chemieindustrie für zahlreiche Produkte zum Einsatz, z. B. Kunststoffe, Farben und Lacke, Baustoffe, Kleidung, pharmazeutische Produkte und Desinfektionsmittel.

Roland Kaeppner, Managing Director of Hydrogen and Green Fuels bei Enowa: „Die Anlage wird ein wichtiger Bestandteil unseres HIDC sein und bis Ende 2025 E-Methanol und E-Benzin produzieren, die für verschiedene Anwendungsbereiche wie Motorsport, netzunabhängige Energie und für den Wasserstofftransport genutzt werden können.“

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