Wandelnde Anforderungen an Industriearmaturen

Vom Bauchladen zur Manufaktur

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Zudem birgt nach Trassers Worten auch die Energiewende große Chancen für die Ausrüsterindustrie. Auf der einen Seite existiert der Markt für Nukleartechnik in Deutschland nicht mehr. Zum anderen kann und muss die Branche einen wichtigen Beitrag zu den neuen Technologien liefern, die gebraucht werden, um die ehrgeizigen Ziele in der Energiepolitik zu erreichen. Beispielsweise in der Power-to-Gas-Technologie, die Energiestrom in Gas umwandelt.

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Einen Eindruck über das Leistungsspektrum deutscher Zulieferer können sich Anlagenbetreiber bei der Diam – Deutsche Industriearmaturen Messe in Bochum verschaffen. Am 4. und 5. November stellen über 120 Unternehmen Armaturen-, Antriebs- und Dichtungstechnik in der Jahrhunderthalle aus. Parallel finden Workshops zu praxisrelevanten Themen sowie Fachvorträge statt. Nach der Messe-Premiere im Jahr 2013 in Bochum und der oberbayrischen Premiere 2014 in München, kehrt die Messe dieses Jahr wieder ins Ruhrgebiet zurück. Die Ausstellerzahl hat sich zwischenzeitlich um etwa 50 Prozent vergrößert. Trotzdem hat die Messe ihre eigene Philosophie mit einer überschaubare Größe beibehalten.

Diam 2014 – Die „andere“ Armaturenmesse in München
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Fachvorträge und Workshops der Armaturenexperten

Wichtig ist Veranstalter Malte Theuerkauf auch die Förderung eines angemessenen Aufwandes für den Messebau, hochkarätige und möglichst neutrale Fachvorträge, erlebnisreiche Praxis-Workshops und die Kosten für Aussteller und Besucher möglichst gering zu halten.

Und wie sieht die Zukunft der Armaturenbranche aus? Geht es nach Trasser vom VDMA-Fachverband Armaturen, wendet sich die Branche dem Prinzip Bauchladen ab und bewegt sich mehr in Richtung Manufaktur. Viele Belege dafür gibt es voraussichtlich auf der Diam zu sehen, genauso wie die richtigen Ansprechpartner für eine Diskussion.

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