Verpackung Verpackungsgesetz sagt Müllbergen den Kampf an und setzt auf möglichst geschlossene Kreisläufe
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Verpackungsgesetz setzt auf möglichst geschlossene Kreisläufe – Seit 1. Januar dieses Jahres ist es in Kraft: das neue Verpackungsgesetz. Und mit dem neuen Gesetz kommen auch höhere Recyclingquoten und die Verpflichtung, sich in geschlossene Kreisläufe einzubinden. Gemeinsam mit der Verpackungsindustrie versuchen nun Lebensmittel- und Getränkehersteller neue Wege zu gehen.
Rund 18 Millionen Tonnen Verpackungsmüll haben laut Statista die Deutschen 2016 produziert. Das macht rund 220 Kilogramm pro Kopf, allein 37,3 Kilogramm davon aus Kunststoff. Jürgen Bertling, Business Developer Geschäftsfeld Umwelt am Fraunhofer-Institut Umsicht, ist sich sicher, dass jeder Deutsche pro Jahr etwa 5,4 Kilogramm Kunststoffe in die Umwelt abgibt, dreiviertel davon in Form von Mikroplastik. Die Zahlen untermauern die Bedeutung der oft hitzig geführten Debatte um den Verpackungsmüll, die nun auch bei den Verpackern ankommt. So hat beispielsweise Krones im Juli seine Ergebnisprognose gesenkt. Neben dem ungelösten Handelskonflikt zwischen China und den USA habe die Diskussion über die Nachhaltigkeit von PET-Verpackungen die Investitionsbereitschaft gedrosselt, so der Konzern.
Doch nicht nur die Verpackungsindustrie bekommt den Druck der Verbraucher zu spüren. Auch die Politik musste sich mit der Frage auseinandersetzen, wie mit den wachsenden Bergen an Verpackungsmüll umgegangen werden soll. Die Antwort aus Deutschland ist das seit Anfang des Jahres gültige Verpackungsgesetz. Mit diesem sollen vor allem die Kreisläufe geschlossen und die Recyclingfähigkeit der Verpackungen erhöht werden.
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