Stauberfassung Verladeanlage mit angebauter Filteranlage
Staubfreies Verladen von Schüttgütern ist aufgrund immer schärferer Umweltauflagen aktueller denn je. Nicht immer sind ausreichende Filterkapazitäten vorhanden oder in erreichbarer Nähe.
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Viele bisher auf dem Markt erhältliche Verladeanlagen mit integriertem oder angebautem Filter zeigen erhebliche Nachteile bei der Standzeit bzw. der Filterleistung. Dies liegt an der Funktionsweise der Anlagen. Der abgesaugte Staub wird während der Abreinigung der Filterpatronen oder Filterschläuche in den gleichen Raum zurückgegeben, welcher eigentlich nur für die Absaugung der staubhaltigen Luft vorbehalten sein sollte.
Jede stationäre Filteranlage arbeitet mit einem Rohgasanschluss und einem separaten Staubaustrag. Die FAB Föderanlagenbau Osterode bietet eine Filteranlage für den Anbau an ihre Verladeanlagen an, die nach dem gleichen Prinzip arbeitet.
Dabei wird die staubhaltige Luft über eine separate Leitung in den Filter gesaugt. Abgereinigt werden die Filter pneumatisch über Druckstöße. Der abgereinigte Filterkuchen fällt in den unteren Teil des Filtergehäuses und wird direkt wieder dem Verladestrom zugeführt. Dazu ist unterhalb des Filtergehäuses eine gewichtsbelastete Pendelklappe eingebaut, die den Rückfluss des abgereinigten Filterguts reguliert.
Filterkonstruktion
Die Arbeitsweise dieser Filteranlage entspricht der jeder Großfilteranlage. Auch hier wird das abgereinigte Filtergut in einem Kreislauf dem Produkt wieder zugeführt. Der Vorteil liegt darin, dass man bei dieser Filteranlage mit wesentlich geringeren Filterflächen und somit auch mit geringerer Baugröße auskommt. Dieses wiederum bedeutet, dass der Anwendungsbereich der Filteranlage erheblich ausgeweitet werden kann.
Weitere Vorteile dieser besonderen Anordnung sind:
- durchgehend geringer Filterwiderstand,
- gleichmäßig hohe Filterleistung,
- geringerer Verschleiß und somit längere Standzeiten,
- geringere Wartungskosten,
- keine Verstopfungen durch die Staubrückführung im Absaugringspalt des Verladekonus.
Die Filteranlagen von FAB Föderanlagenbau Osterode sind individuell verwendbar und nicht abhängig von der Bauart oder dem Einsatz der Verladeanlage. Dies bedeutet, sie werden genauso bei der Verladung in Tankwagen wie der Verladung auf offene Ladeflächen eingesetzt, unabhängig von der Bauart der Verladeanlage.
Für die unterschiedlichsten Schüttgüter stehen spezielle Filterpatronen zur Auswahl. So können Schüttgüter bis +120 °C verladen und gefiltert werden. Weiter sind spezielle Ausrüstungen der Filterpatronen möglich, wie antistatische Aufmachung oder PTFE-Ausrüstung für klebrige Schüttgüter.
Die Größe des Filters und somit die Entstaubungsleistung werden je nach Verladegut und Verladeleistung ausgelegt. Es stehen vier Filtergrößen von 500 m³/h bis 1800 m³/h zur Verfügung. Durch den Anbau von zwei Filteranlagen wird das Leis-tungsspektrum einer solchen Verladeanlage noch vergrößert.
Weiter stellt FAB Föderanlagenbau Osterode eine Tankwagen-Verladeanlage mit Außenseilführung und angebautem Beladekopf mit Verschlußkegel her. Diese Verladeanlage wird immer dann eingesetzt, wenn beispielsweise Lebensmittel (Zucker, Mehl, Stärke) oder chemische Produkte (PVC-Pulver, Schwefel usw.) verladen werden sollen. Bei der herkömmlichen Seilführung mit einem Seil in der Mitte des Förderstroms können immer Verunreinigungen ins Fördergut gelangen. Dieses wird bei der neuen dreiseiligen Ausführung absolut ausgeschlossen. Auch bei dieser Verladeanlage kann die bewährte FAB-Filteranlage angebaut werden.
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