Regelventile für Kühlprozesse Ventile für eine zuverlässige Gärtankkühlung

Ein Gastbeitrag von Diplom-Braumeister Felix Becker, Account Managerbei Bürkert Fluid Control Systems 1 min Lesedauer

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Damit es in der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) nicht wegen Verstopfungen durch Glykol-Ausflockung zu unerwarteten Schwankungen in der Kühlung kommt, hat Bürkert neue Element-Prozessregelventile eingesetzt. Ihr pneumatisch betätigtes Federstellsystem kann eventuelle Ausflockungen einfach zerdrücken.

Um zu verhindern, dass glykolbasierte Kältemittel bei der Gärtankkühlung zu Fehlschaltungen führen, hat Bürkert bei der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) neue Element-Prozessventile (Typ 8801) eingesetzt.(Bild:  Bürkert Fluid Control Systems)
Um zu verhindern, dass glykolbasierte Kältemittel bei der Gärtankkühlung zu Fehlschaltungen führen, hat Bürkert bei der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) neue Element-Prozessventile (Typ 8801) eingesetzt.
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems)

Brauereien nutzen bei der Gärtankkühlung oft glykolbasierte Kältemittel. Glykol kann jedoch ausflocken und sich in den Entlastungsbohrungen der Membranen der üblicherweise eingesetzten Magnetventile festsetzen. Es kommt zu Verstopfungen, was zu Fehlschaltungen führt. Eine gleichbleibende und reproduzierbare Gärführung ist dann nicht mehr möglich. Damit das bei der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) nicht passiert, hat Bürkert Fluid Control Systems dort neue Element-Prozessventile (Typ 8801) eingesetzt.

Diese Ventile werden mit sauberer Steuerluft versorgt, die nach dem Schaltvorgang in die Federkammer und den Steuerkopf geleitet wird. Durch den entstehenden Überdruck wird das Eindringen von Feuchtigkeit, Reinigungsmitteln und Verunreinigungen in das Innere verhindert. Zudem kann das pneumatisch betätigte Federstellsystem eventuelle Ausflockungen einfach zerdrücken. Somit kann sich nichts festsetzen oder verstopfen. Mit den neuen Ventilen verhindert die Versuchs- und Lehranstalt unerwartete Schwankungen in der Kühlung, die möglicherweise durch die unerwarteten Ausflockungen von Glykol verursacht werden könnten.

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Diese zusätzliche Sicherheit ist von entscheidender Bedeutung für die kontinuierliche Produktionsqualität. Die VLB kann nun bei ihren Versuchssuden die Gärtemperaturen noch präziser und reproduzierbarer regeln. Die Element-Prozessventile überzeugen durch ihr kompaktes sowie glattflächiges Design und haben die Zulassung nach der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 für Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

Beim Umrüsten der Gärtankkühlung konnte die vorhandene Ansteuerung der bisherigen Magnetventile beibehalten werden und auch bei der Steuerung waren keine Änderungen notwendig. Lediglich die zusätzliche Druckluftversorgung musste sichergestellt werden. Deren Einbau sowie die Umrüstung auf die neuen Prozessventile zur Temperaturreglung übernahmen die erfahrenen BürkertPlus-Servicetechniker, die Anwender kompetent bei allen fluidischen Aufgaben unterstützen und das bei einem ausgesprochen guten Preis-Leistungsverhältnis.

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