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Radar-Füllstandmessung

Vega peilt mit seinen 80 GHz-Radar-Füllstandsensoren die 100.000-Marke an

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Nachgefragt bei Jürgen Skowaisa und Clemens Hengstler, Produktmanager Radar bei Vega

Clemens Hengstler (links) und Jürgen Skowaisa (rechts), Produktmanager Radar bei Vega
Clemens Hengstler (links) und Jürgen Skowaisa (rechts), Produktmanager Radar bei Vega
(Bild: Kempf/PROCESS)

PROCESS: Herr Skowaisa, ist das Idealbild des einen Messgeräts, das alle Anwendungen im Bereich Flüssigkeiten bzw. Schüttgüter abdeckt, mit dem Vegapuls 64 und 69 erreicht?

Skowaisa: Das Team hätte bei Olympia die Goldmedaille bekommen. Die Sensoren decken aus unserer Sicht 90 Prozent aller Anwendungen ab.

PROCESS: Herr Hengstler, hat die 26 GHz-Technologie dann überhaupt noch ihre Berechtigung? Und wenn ja, wo und wie lange noch?

Hengstler: Auch niedrigere Frequenzbereiche haben noch ihre Berechtigung, allerdings nur für – prozentual gesehen – eher wenige spezielle Anwendungen. So können die Signale bei 26 GHz sehr einfach über einen Hohlleiter geführt werden. Damit kann man die Elektronik einfach absetzen. Das ist mit 80 GHz nicht so einfach möglich. Vega wird auch künftig alle anderen, typischen Frequenzbereiche anbieten, um für alle Anwendungen die optimale Lösung zu bieten.

PROCESS: Was sind für Vega die nächsten Herausforderungen in der Radar-Füllstandmessung?

Skowaisa: In der 80 GHz-Technologie steckt noch viel Potenzial. Sie wird sicherlich noch weitere neue Anwendungsfelder erobern, da sind wir sicher.

Hengstler: Vega hat sich noch nie auf einem Erfolg ausgeruht. Es gibt immer neue Ideen, wie wir etwas verbessern können. Wir werden diese und auch andere Technologien weiter vorantreiben. Unser oberstes Ziel ist, es für den Anwender so einfach wie möglich zu machen. Dies haben wir schon früher mit dem ersten Zweileiterradar der Welt oder mit der modularen Geräteplattform Plics. Und dies ist uns mit 80 GHz sicher auch gelungen. Noch nie war es so einfach, den Füllstand zu messen. Und auch Bluetooth über alle Vega-Sensoren hinweg zeigt, wie innovativ wir sind.

Tipp: Unsere Bildergalerie verdeutlicht die Vorteile der 80 GHz-Technologie in der Radar-Füllstandmessung anhand ausgewählter Anwendungsbeispielen aus verschiedenen Branchen.

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Über den Autor

Dr. Jörg Kempf

Dr. Jörg Kempf

Chefredakteur, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik