Polyethylen-Werkstoff Ultrahochmolekulares Polyethylen

Redakteur: Gabriele Ilg

Quadrant stellt den neuen Polyethylen-Werkstoff Tivar HPV vor. Dieser unterstützt die Verbesserung der Leistung und Sicherheit von Förderanlagen und ermöglicht geringeren Wartungsbedarf.

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Neuer Polyethylen-Werkstoff Tivar HPV
Neuer Polyethylen-Werkstoff Tivar HPV
(Bild: Quadrant)

Das neue Tivar HPV ist ein ultrahochmolekulares Polyethylen (UHMW-PE), das speziell für Verschleißteile in anspruchsvollen Produktionsumgebungen, wie hohen Geschwindigkeiten, hohen Temperaturen, hohen Belastungen und aggressiven Reinigungsmitteln, entwickelt wurde. Es ist für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen, und als Halbzeug sowie kundenspezifische Fertigteile erhältlich.

Durch ein innovatives integriertes Trockenschmiermittel erzielt Tivar HPV einen Limiting-Pressure-Velocity-Wert (LPV), der 18% über vergleichbaren Werkstoffen liegt und zu einer verringerten Druckempfindlichkeit bei Fertigteilen führt. Von Quadrant durchgeführte Tests mit POM-C als Gleitpartner haben gezeigt, dass Tivar HPV den niedrigsten Reibungskoeffizienten (COF) auf dem Markt aufweist, was einer Reduzierung von bis zu 80% im Vergleich zu anderen UHMW-PE-Werkstoffen entspricht.

Im Ergebnis zeigen mit Tivar HPV hergestellte Komponenten verbesserte Gleiteigenschaften und eine höhere Verschleiß- sowie Abriebfestigkeit. Das verhindert übermäßigen Verschleiß und die Verformung von Teilen, unterstützt eine möglichst lange Lebensdauer in Förderanlagen sowie Kosten-, Zeit- und Sicherheitsvorteile.

Das neue Tivar HPV eignet sich für alle Elemente in Förderanlagen, bei denen Reibung und Verschleiß auftreten, wie zum Beispiel Kettenführungen, Gleitleisten und Führungen, Rollen, Einzel- und Mehrfachkurven sowie geraden Führungen. Als voll zertifizierter Werkstoff für den Einsatz mit Lebensmittelkontakt ermöglicht er Betreibern den Bau von Fertigungslinien entsprechend den neuesten lebensmittelrechtlichen Auflagen. Das überlegene Gleitverhalten reduziert die Reibung innerhalb der einzelnen Komponenten. Aus Kostensicht verringert sich der Energieverbrauch, da für den Betrieb der Anlage deutlich weniger Antrieb erforderlich ist. Auch schützt es Fertigteile besser vor Verschleiß, insbesondere teure Gleitpartner wie Ketten und Riemen, was zu einer Reduktion von Material- und Wartungskosten führt. Längere wartungsfreie Betriebszeiten verbessern für den Betreiber die allgemeine Sicherheit einer Anlage.

Diese Gleitvorteile bieten einen reibungsloseren und leiseren Betrieb, da keine zusätzlichen Schmiermittel wie Öle und Fette benötigt werden, somit die Umwelt schützt und die Lärmbelästigung durch Anlagen verringert.

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