5 MW Wasserstoff Grüner Wasserstoff für Bayern: Tyczka Hydrogen investiert in Elektrolyseanlage

Quelle: Tyczka Hydrogen 2 min Lesedauer

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Mit einer hochmodernen 5-MW-Elektrolyseanlage und einer Wasserstoffabfüllstation erweitert Tyczka Hydrogen seinen Standort im Schweinfurter Hafen. Mit Förderung des bayerischen Wirtschaftsministeriums entsteht dort ein zentraler Knotenpunkt für die regionale Wasserstoffwirtschaft.

Rendering Produktionsstandort inkl. Tankstelle Hafen Schweinfurt(Bild:  Tyczka)
Rendering Produktionsstandort inkl. Tankstelle Hafen Schweinfurt
(Bild: Tyczka)

Der Wasserstoffspezialist Tyczka Hydrogen investiert in eine hochmoderne Elektrolyseanlage mit einer Leistung von 5 MW sowie eine Abfüllstation für Wasserstofftrailer. Unterstützt durch eine Förderung des bayerischen Wirtschaftsministeriums in Höhe von 5 Millionen Euro, wird die bereits in Umsetzung befindliche Wasserstofftankstelle von Tyczka Hydrogen im Hafen von Schweinfurt um eine Produktionsanlage ergänzt.

Dr. Frank Götzelmann, CEO der Tyczka Group, betont: „Wir danken der bayerischen Landesregierung für ihre Unterstützung durch das Bayerische Elektrolyseurförderprogramm. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um die nachhaltige Transformation der Energieversorgung voranzutreiben. Mit der neuen Produktionsanlage in Schweinfurt können wir Kunden in der Mitte von Deutschland noch besser mit grünem Wasserstoff und innovativen Wasserstofflösungen versorgen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung von Mobilität und Industrie.“

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger gratuliert hierzu: „Die Tyczka Hydrogen GmbH zeigt in Schweinfurt, wie eine regionale Wasserstoff-Wertschöpfungskette entstehen kann – von der Erzeugung bis zur Nutzung. Genau solche Projekte brauchen wir, um unsere Energieversorgung zukunftssicher und unabhängiger zu gestalten. Deshalb unterstützen wir das Unternehmen mit unseren Förderprogrammen für Wasserstofftankstellen und Elektrolyseure. So bringen wir die Wasserstoffwirtschaft in Bayern weiter voran!“

Die Lage im industriellen Umfeld des Schweinfurter Hafens, die gute Verkehrsanbindung an überregionale Fernstraßen und verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten machen den Standort zu einem wichtigen Baustein im wachsenden Versorgungsnetzwerk des Unternehmens. Insbesondere die Kombination mit der Wasserstofftankstelle am Standort bietet laut Tyczka gute Voraussetzungen für emissionsfreie Mobilität im ÖPNV und für schwere Nutzfahrzeuge.

Thomas Zorn, Geschäftsführer der Tyczka Hydrogen, fügt hinzu: „Diese Investitionsentscheidung für den Bau der Produktionsanlage ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein zum Ausbau unseres Wasserstoffgeschäfts. Sie zeigt zudem, dass wir konsequent Wasserstoffprojekte von der Produktion über die Distribution bis hin zur praktischen Anwendung umsetzen. Wir sind davon überzeugt, dass regional produzierter grüner Wasserstoff der Schlüssel für den Umbau unseres Energiesystems ist. Perspektivisch wird Importwasserstoff die nationalen Bedarfe sukzessive ergänzen.“

Dank des grünen Wasserstoffs aus dieser Anlage können jährlich über 6000 Tonnen CO2 im Vergleich zu fossilen Energieträgern eingespart werden. Zudem soll die Produktion netzdienlich sein, da Strom aus erneuerbaren Quellen wie Photovoltaik und Windkraft genutzt wird, so dass der Wasserstoff als Energiespeicher für die erneuerbare Energie dient. Durch die Nähe zum Netzverknüpfungspunkt der Suedlink Gleichstromleitung ist auch Windkraft aus dem Norden und Offshore-Wind für die Anlage zugänglich.

Die Anlage kann täglich bis zu 2,2 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren, der für den Einsatz in der Mobilität, Industrie sowie Forschung und Entwicklung vorgesehen ist. Der Bau der Produktionsanlage für grünen Wasserstoff soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Inbetriebnahme soll Ende 2026 erfolgen.

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