Trübungsmessung leicht gemacht
Tipps für die Trübungsmessung in der Wasseranalytik

Ein Gastbeitrag von Dr. Katharina Fejfar, Hanna Instruments 6 min Lesedauer

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Die Trübung ist ein optischer Eindruck, der durch die in der Flüssigkeit vorhandenen, suspendierten Partikel bestimmt wird. Eingestrahltes Licht kann diese nicht ungehindert passieren, sondern wird teilweise gestreut oder absorbiert. In der Praxis ist die genaue Messung von Trübung oft von großer Bedeutung, da sie grundlegender Qualitätsparameter bzw. wichtige Messgröße für Trink-, Prozess- und Abwasser ist. Mit welchen Verfahren kommen Anwender hier zum Erfolg?

Das HI 88713-02 ist ein ISO 7027 konformes Trübungs-Labormessgerät hoher Präzision, speziell für Messungen in niedrigen Bereichen, z.B. bei Trinkwasser.(Bild:  © psdesign1 - stock.adobe.com; Hanna Instruments; [M] Alban)
Das HI 88713-02 ist ein ISO 7027 konformes Trübungs-Labormessgerät hoher Präzision, speziell für Messungen in niedrigen Bereichen, z.B. bei Trinkwasser.
(Bild: © psdesign1 - stock.adobe.com; Hanna Instruments; [M] Alban)

Strahlt Licht in eine Probe mit vorhandener Trübung ein, so kann es diese entweder ungehindert durchstrahlen (siehe Bildergalerie, Abb. 1, Beispiel 1) oder es wird an suspendierten Partikeln absorbiert (Beispiel 2), total-reflektiert (Beispiel 3) bzw. gestreut (Beispiel 4). Gemäß der Beispiele 1, 3, und 4 ergeben sich drei prinzipielle Möglichkeiten, die Trübung einer Probe anhand von Strahlungsmessungen mit Photodetektoren direkt zu bestimmen.