Aktivierter Ton Thyssenkrupp Polysius plant weltweit größten Flash-Aktivator für Ton

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Cimpor Ghana hat Thyssenkrupp Polysius mit dem Bau eines Flash-Aktivators für Ton in Tema, Ghana beauftragt. Die geplante Produktionskapazität der Anlage beträgt täglich 1280 Tonnen und soll den Kunden zum größten Hersteller für aktivierten Ton weltweit machen.

Als Pionier in der Herstellung von aktiviertem Ton wird Cimpor Global Holdings auch der weltweit größte Hersteller von aktiviertem Ton werden.(Bild:  Thyssenkrupp Polysius)
Als Pionier in der Herstellung von aktiviertem Ton wird Cimpor Global Holdings auch der weltweit größte Hersteller von aktiviertem Ton werden.
(Bild: Thyssenkrupp Polysius)

Im Auftrag von Cimpor Ghana soll Thyssenkrupp Polysius den weltweit größten Flash-Aktivators für Ton in Tema, Ghana, errichten. Die Anlage soll über eine Produktionskapazität von täglich 1.280 Tonnen verfügen. Zudem soll die Anlage nach der Inbetriebnahme im Jahr 2025 jährlich bis zu 440.000 Tonnen CO2- Emissionen einsparen. Cimpor Global Holdings ist eine von Ordu Yardimlasma Kurumu (Oyak) und Taiwan Cement Corporation gegründete Unternehmensgruppe, die in den Bereichen Zement und Beton tätig ist.

Der Auftrag umfasst das Engineering, die Lieferung der Kernausrüstung und die Überwachung. Dazu gehören Teile des Tonhandlings, die Aufbereitung des Tons mittels einer Hammermühle, die Trocknung im Flugstromtrockner, die Vorwärmung, Aktivierung und Kühlung sowie die anschließende Lagerung des aktivierten Tons in Silos und seine Verladung. Die Anlage in Tema wird mit Erdgas befeuert.

Als Pionier in der Herstellung von aktiviertem Ton soll Cimpor Global Holdings auch der weltweit größte Hersteller von aktiviertem Ton werden. Das Werk in Ghana wird die vierte Anlage zur Tonaktivierung des Unternehmens sein. Die Gesamtkapazität wird damit auf bis zu 1,5 Millionen Tonnen im Jahr ausgeweitet.

Mit Polysius Activated Clay hat der Anlagenbauer eine Technologie entwickelt, die den Klinkerfaktor auf unter 50 % senken kann. Die Behandlung des Tons erfolgt bei deutlich niedrigeren Temperaturen als bei der Klinkerproduktion. Außerdem ist der gesamte Wärmebedarf für die Tonaktivierung geringer. Aufgrund der erheblichen Energieeinsparungen bei der Herstellung von thermisch aktiviertem Ton und der praktisch nicht vorhandenen rohstoffbedingten CO2-Emissionen können die CO2-Emissionen pro Tonne Zement um bis zu 40 % gesenkt werden.

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