Längerfristige Kooperation The Linde Group und die TÜV SÜD AG intensivieren ihre Zusammenarbeit

Redakteur: Marion Wiesmann

Der Technologiekonzern The Linde Group und die TÜV SÜD AG haben einen Rahmenvertrag über die längerfristige strategische und operative Zusammenarbeit bei ihren weltweiten Aktivitäten geschlossen.

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München - Der Vertrag beschreibt unter anderem die grundsätzlichen Voraussetzungen für die Begleitung von Großprojekten und die Zertifizierung von neuen Technologien.

„Bei unseren weltweiten Aktivitäten vertrauen wir schon seit langem auf den technischen Service von TÜV SÜD“, sagte Dr. Aldo Belloni, Mitglied des Vorstands der Linde AG. Ein aktuelles Beispiel sei dafür die von Linde errichtete Erdgasverarbeitungsanlage im norwegischen Kollsnes. Die Umsetzung dieses Projekts haben die Experten von TÜV SÜD über drei Jahre hinweg kontinuierlich begleitet. „Mit dem Rahmenvertrag schaffen wir eine zuverlässige Basis für die Umsetzung von vergleichbaren Projekten und für eine längerfristige Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Unternehmen“, erklärte Dr. Belloni.

Unterstützung bei Testing, Certification und Training

Der Rahmenvertrag umfasst das gesamte Dienstleistungsspektrum von TÜV SÜD. „Ausdrücklich im Vertrag genannt sind unsere Leistungen bei Consulting, Testing, Certification und Training“, ergänzt Dr.-Ing. Peter Hupfer, Vorstandsvorsitzender der TÜV SÜD AG. Die Spezialistenteams des internationalen Dienstleistungskonzerns sorgen als Prozesspartner ihrer Kunden für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. „Mit unserem Leistungsspektrum können wir die Linde Group weltweit unterstützen und einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit und mehr Wirtschaftlichkeit leisten.“

Auch Wasserstofftechnologie ist im Fokus

Das gilt auch für Innovationsfelder wie die Wasserstofftechnologie. So vertraute Linde beispielsweise bei der Zertifizierung und Zulassung seiner mobilen Betankungseinheit „traiLH2™“ auf die Erfahrungen von TÜV SÜD. „Diese mobile Wasserstofftankstelle“, so Dr.-Ing. Hupfer, „ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zum sicheren Umgang mit Wasserstoff und zum künftigen flächendeckenden Einsatz dieses umweltfreundlichen Energieträgers.“

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