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Eirich gestaltet mit Innovationen die Zukunft der Industrie Technologietransfer von Misch- und Aufbereitungstechnologien über Branchen hinweg

Ein Gastbeitrag von Christina Häfner, Produkt- und Innovationsmanagerin, Maschinenfabrik Eirich GmbH & Co. KG 3 min Lesedauer

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In einer Zeit rasanten technologischen Wandels und starkem internationalen Wettbewerb wird es wichtiger denn je, mit innovativen Technologien Schritt zu halten. Ein möglicher Schlüssel zum Erfolg? Der Technologietransfer zwischen unterschiedlichsten Branchen.

Eirich-Intensivmischer sind  längst nicht mehr nur in der Herstellung von Beton und Baustoffen zu finden, sondern auch in vielen anderen Branchen.(Bild:  Eirich / Horst Bernhard)
Eirich-Intensivmischer sind längst nicht mehr nur in der Herstellung von Beton und Baustoffen zu finden, sondern auch in vielen anderen Branchen.
(Bild: Eirich / Horst Bernhard)

Herausforderungen wie Qualitätssicherung, Optimierung von Prozessen, Effizienzsteigerung sowie Einsparung von Ressourcen beschäftigen derzeit die Industrielandschaft. So auch das Unternehmen Eirich, das in diesem Jahr sein 160-jähriges Jubiläum feiert. Die jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung, Produktion und Anpassung von verfahrenstechnischen Maschinen für verschiedenste Branchen hat zu einem wertvollen Wissensschatz geführt. Nun geht es darum, dieses Wissen und die daraus entstandenen Innovationen über Branchen hinweg einzusetzen und damit Technologiesprünge zu ermöglichen.

Ursprünglich in der Bau- und Baustoffindustrie tätig, hat Eirich seine Misch- und Aufbereitungslösungen erfolgreich in eine breite Palette von Industriezweigen ausgedehnt. Eirich-Intensivmischer sind längst nicht mehr nur in der Herstellung von Beton und Baustoffen zu finden, sondern auch in der chemischen Industrie, Metallurgie, Umwelttechnik, Glas- und Keramikproduktion, bei der Produktion von Reibbelägen und Kohlenstoffmassen bis hin zu mineralischen Düngemitteln und Lebensmitteln.

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Dafür war es jedoch nötig, Zusammenhänge zu verstehen, Prozesse zu hinterfragen und vorhandenes Wissen zu adaptieren. Ein Beispiel: Der Vakuummischer Evactherm wurde ursprünglich für Akkumulatoren­massen entwickelt. Mit gezielten Anpassungen wird diese Technologie nun in der Gießerei- oder der Chemiebranche eingesetzt. Ein Vorteil des Technologietransfers ist nicht nur die Nutzung bereits entwickelter Lösungen, sondern auch das interdisziplinäre Denken, das dazu anregt, über den Tellerrand der eigenen Branche zu blicken. Für Eirich bedeutet dies, Kunden nicht nur mit bewährten Maschinen auszustatten, sondern auch mit Lösungen, die auf die Zukunft ausgerichtet sind. Mit jedem erfolgreichen Transfer werden nicht nur einzelne Maschinen oder Verfahren optimiert, sondern es entstehen neue Möglichkeiten und Perspektiven.

Beispiel Betonindustrie

Über viele Jahre wurden wichtige Weiterentwicklungen der Eirich-Technologie und Erkenntnisse aus Prozessabläufen anderer Sektoren, wie der Gießerei adaptiert, um die Homogenität und Qualität des Betons zu verbessern. Die Integration dieser Technologien führte zu einer erheblichen Steigerung der Effizienz in der Produktion im Fertigteilsektor und letztlich zu einer besseren und konsistenten Produktqualität, vor allem bei den hochwertigen Oberflächen von Architektur- und Sichtbetonen. Dies hatte wiederum Auswirkungen auf den Bau und die Architektur, da mit den besseren Betonen aufwendigere und langlebigere Bauwerke geschaffen werden konnten und mehr kreativer Freiraum für Architekten entstand.

Beispiel Keramik- und Feuerfestbranche

Feuerfestkeramik besteht aus bis zu 15 sehr unterschiedlichen Rohstoffen und stellt Mischer dadurch vor besondere Herausforderungen. Durch die Integration von fortschrittlichen Mischtechnologien konnten Feuerfestprodukte mit besserer Dichte und höherer Temperaturbeständigkeit hergestellt werden. Diese Innovationen erlaubten es der Branche, neue, widerstandsfähigere Materialien zu entwickeln, die in extremen Umgebungen eingesetzt werden können, wie in Hochtemperaturöfen oder Raumfahrtanwendungen. Über den Technologietransfer konnten also nicht nur die Produktqualität und Effizienz gesteigert, sondern auch neue Anwendungen für keramische und feuerfeste Produkte erschlossen werden.

Fazit: In einer sich ständig verändernden Industrielandschaft sind Unternehmen, die in der Lage sind, sich anzupassen und zu innovieren, diejenigen, die erfolgreich bleiben. Ein wichtige Schlüsselkompetenz hierbei ist, das Wissen aus der Vergangenheit zu nutzen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Unternehmen, die diese Herausforderung meistern, ermöglichen Industrien, sich neu zu erfinden und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Der Technologietransfer ist somit ein zentraler Faktor für die Gestaltung einer ganzheitlichen Zukunft in der Industrie. (müh)

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