Ohne eine intelligente Mess- und Automatisierungstechnik wird der Umstieg auf eine CO2-neutrale Produktion, sei es in der Chemie, in Raffinerien oder in der Life Science- und Pharmabranche nicht gelingen. (Bild: © NicoElNino - stock.adobe.com)
Genauer messen, überwachen und steuern für die Dekarbonisierung

Intelligente Automatisierungstechnik für Europas Green Deal

Europa hat sich mit dem Green Deal ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch um das Ziel einer klimaneutralen Gesellschaft bis 2050 zu erreichen, gilt es, viele Prozesse zu überdenken. Wichtige Eckpfeiler hierbei sind die Dekarbonisierung von Energiequellen, die Verbesserung der Energieeffizienz, das Management und die Kontrolle von Emissionen und nicht zuletzt die Elektrifizierung von Prozessen und die Etablierung einer globalen Wasserstoffwirtschaft. Dabei wird es mehr denn je darauf ankommen, die Prozesse genauer zu messen, zu überwachen und zu steuern.

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Zentrale Kriterien für eine kosteneffiziente Power-to-X-Erzeugung sind laut Studie vorteilhafte Wind- und PV-Kombinationen und eine hohe Anlagenauslastung sowie vergleichsweise geringe Kapitalkosten. (Bild: frei lizenziert)
Grüner Wasserstoff

Woher Deutschlands Importe für Wasserstoff und Power-to-X-Produkte kommen könnten

Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag der Stiftung H2Global untersucht die kosteneffiziente Herstellung und den Transport von grünem Wasserstoff und seinen Folgeprodukten wie Ammoniak, Methanol und synthetischem Kerosin bis 2030. Die Ergebnisse zeigen, welche Länder für die Bereitstellung von Power-to-X-Produkten besonders geeignet sind.

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Die reversible Aktivierung und katalytische Übertragung von Ammoniak durch eine Hauptgruppenelementverbindung. (Bild: Frank Breher, KIT)
Katalytische Übertragung von Ammoniak

Neue Ammoniakreaktion könnte nachhaltige Stickstoffquelle ermöglichen

Ein großes Ziel der Chemie ist es, auf einfachem Weg Amine aus Ammoniak und ungesättigten Kohlenwasserstoffen zu erzeugen. Während der katalytischen Addition, bei der Ammoniak aktiviert und anschließend übertragen wird, entsteht zudem kein Abfall und so ist sie besonders nachhaltig. Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind diesem Ziel nun ein Stück nähergekommen.

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Bildergalerien

Um wirtschaftlich nutzbare Verbindungen zu gewinnen, müssen die extrem stabilen Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindungen im CO2 aktiviert werden.  (Bild: frei lizenziert)
Olefine aus CO2 und H2

Grüne Chemie unter fluktuierenden Bedingungen

Forscher am Leibniz-Institut für Katalyse entwickeln Verfahren, um aus dem Klimagas CO2 wertvolle Rohstoffe wie Alkohole und Treibstoffe zu gewinnen. Im Rahmen eines DFG-Schwerpunktprogramms untersuchen sie die Möglichkeit, diese Prozesse auch unter variablen Energiebedingungen stabil zu halten, ein wichtiger Faktor, wenn regenerative Energiequellen genutzt werden.

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