Doktorandin Niyousha Karimi Paridari untersucht die elektrochemischen Eigenschaften unterschiedlicher Materialien, um sie für neue Energiespeichertechnologien nutzbar zu machen. (Laila Tkotz, KIT)
Elektrochemische Energiespeicher

Neue Plattform bündelt Energiespeicher-Forschung

Elektrochemische Energiespeicher sind eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Mit dem Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (Celest) hat nun eine neue Forschungsplattform auf diesem Gebiet ihre Arbeit aufgenommen. Sie vereint erkenntnisorientierte Forschung mit praxisnaher Entwicklung sowie innovativer Produktionstechnologie. Celest bündelt das Know-How von 29 Instituten an den Partnereinrichtungen Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Ulm sowie dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

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Ein Power-to-X-Technologie-Beispiel: Die kompakte Pilotanlage in dem Soletair-Projekt produziert 200 Liter Sprit aus Solarstrom und dem Kohlenstoffdioxid der Umgebungsluft (VTT)
Power-to-X-Technologien

Roadmap für ein nachhaltiges Energiesystem mit Power-to-X

Seit 2016 versuchen Wissenschaftler in dem BMBF-Projekt „Power-to-X“ mit Energie aus erneuerbarer Stromerzeugung eine Grundlage für Mobilität oder Chemieproduktion zu bilden. Nun liegt eine erste Roadmap vor, die die verfügbaren Technologien einordnen und im Hinblick auf Nachhaltigkeit bewerten soll. Ihrem Charakter als „lebendes Dokument“ entsprechend, spart sie auch Kontroversen nicht aus.

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Das Gründer-Team eines der besten Start-ups Deutschlands: Philipp Engelkamp, Tim Böltken, Paolo Piermartini und Peter Pfeifer (v.l.n.r) von Ineratec. (Sandra Goettisheim, KIT)
Deutscher Gründerpreis

Auszeichnung für Miniatur-Produktionsanlagen

Zur Herstellung von synthetischem Benzin, Kerosin, Diesel oder Erdgas sind riesige Anlagen nötig. Die Firma Ineratec ist dabei eine Miniatur-Trendwende einzuleiten. Das Spin-Off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) baut chemische Reaktoren, die so kompakt sind, dass die fertig montierte Anlage in einen Schiffscontainer passt und überall eingesetzt werden kann. Gestern wurde das junge Unternehmen in Berlin mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet.

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Dr. Falk Schulze-Küppers mit der neuen Gastrennmembran an deren Oberflächend die Katalysator-Schichten aufgebracht sind. (Forschungszentrum Jülich / T. Schlößer)
Synthetische Kraftstoffe

Bringt der 3D-Druck den Durchbruch für Synthetische Kraftstoffe aus CO2?

Bringt die Co-Elektrolyse synthetische Kraftstoffe und Chemikalien auf CO2- und Wasserbasis? An dieser Vision arbeitet das Projekt Prometheus des Forschungszentrum Jülich mit WZR Ceramic Solutions sowie der Aristoteles-Universität Thessaloniki und dem Mineralölunternehmen Hellenic Petroleum. Jetzt wollen die Forscher mittels 3D-Druck einen Membranreaktor für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe mit extradünnen Zellen entwickelt haben, der deutlich effizienter und günstiger sein als bisherige Anlagen sein soll.

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Großtechnische Anlage zur klimaschonenden Chlorproduktion in Krefeld-Uerdingen (Thyssenkrupp)
Energieeffizienz

Thyssenkrupp macht Technologie zur Chlorproduktion noch effizienter

Die Chlorproduktion zählt zu den energieintensivsten Prozessen in der chemischen Industrie. Thyssenkrupp will dies mit der NaCl-SVK-Elektrolysetechnologie ändern. Sie senkt laut den Entwicklern den Energieverbrauch und die indirekte CO2-Emissionen bei der Chlorherstellung im Vergleich zu konventionellen Produktionsverfahren um bis zu 25 %. Ingenieuren des Unternehmens ist es jetzt gelungen, die Technologie sogar noch effizienter zu machen

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Ob Rohrbündel, Platten-, Block- oder Nutbauweise: Es gibt für jede Anwendung den passenden Wärmetauscher-Typ. (© AlexZel/Fotolia.com. Collage: PROCESS)
Wärmetauscher aus Graphit: Die Übersicht

Graphit-Wärmetauscher im Vergleich: Der Richtige für jeden Job

Wärmeübertrager für Düngemittel, Pigmente, Pharmazeutika oder Chemikalien – in einer Vielzahl von Herstellungsprozessen kommen hochkorrosive Medien zum Einsatz. Das stellt höchste Anforderungen an das Prozessequipment: Materialien wie Graphit sind daher eine hervorragende Lösung für zuverlässige, sichere und hoch effiziente Wärmetauscher. Dabei bieten sich, je nach Prozess, verschiedene Baumformen an.

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