Die Entwicklung von Fermentationsprozessen bei Wacker. (Bild: © Steffen Wirtgen / Wacker Chemie AG)
Partnerschaft

Wacker und Biosyntia entwickeln Verfahren zur großtechnischen Herstellung von nachhaltigem Biotin

Das dänische Biotech-Unternehmen Biosyntia und der Münchner Wacker-Konzern haben einen Vertrag über die Entwicklung eines großtechnischen Verfahrens zur Herstellung von fermentativem Biotin unterzeichnet. Ziel der langfristigen Partnerschaft ist es, fermentatives Biotin für alle relevanten Anwendungen anzubieten – als nachhaltige, nicht-chemische Alternative, die in Europa hergestellt wird.

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Hytra ist das erste Wasserstoff-Pilotprojekt aus der Export-Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUV).  (Bild: Fraunhofer IWU)
Wasserstoffprojekt in Afrika für Afrika

Projekt Hytra: Lokal produzierter Wasserstoff für Afrika

Mit dem Projekt Hytra legen das Fraunhofer IWU und weitere Partner einen wichtigen Grundstein, um mit Wasserstoff eine Brücke zwischen Afrika und Europa zu bauen. Anders als bei den Megawatt- und Gigawatt-Projekten großer Investoren ist dieses Vorhaben auf eine Nutzung von Wasserstoff in Afrika ausgelegt. Dadurch soll vor Ort Akzeptanz geschaffen und Wertschöpfung durch diese neuartige Technologie ermöglicht werden.

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Im Femtosekundenlabor werden dafür alle Proben sowohl mit einer Terahertz-Methode (OPTP) als auch mit Mikrowellenspektroskopie (TRMC) untersucht. Beide Messmethoden ermöglichen Aussagen zu Beweglichkeit und Lebenszeit der Ladungsträger. (Bild: Markus Schleuning /HZB)
Grüner Wasserstoff

Solarer Wasserstoff: Fortschritt in der Optimierung von Metalloxiden für die Wasserstoffproduktion

Metalloxide eignen sich theoretisch ideal als Photoelektroden für die direkte Erzeugung von Wasserstoff mit Sonnenlicht. Forschern gelang es nun erstmals, die Transporteigenschaften der Ladungsträger in unterschiedlichen Metalloxiden über einen Zeitbereich von neun Größenordnungen zu ermitteln. Dabei zeigte sich, wie Ladungsträger festgehalten werden oder ganz verloren gehen und wie sich diese Effekte verringern lassen.

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Bildergalerien

Die chemische Umsetzung: Ein viergliedriger Molekülring (Bicyclobutan, BCB) wird in einen größeren, zudem aromatischen Ring (Thiophen) eingefügt. Dadurch entsteht ein strukturell komplexes bizyklisches Ringsystem (oben: schematische Darstellung; unten: chemische Formeln). (Bild: WWU – AG Glorius)
Neuer Ansatz in der Molekülchemie

Chemiker entwickeln neues Verfahren zur Herstellung ringförmiger Moleküle

Forscher haben eine innovative Methode entwickelt, die es ermöglicht, Ringsysteme innerhalb von Molekülen gezielt zu verändern. Durch den Einsatz von Photokatalyse konnte ein kleinerer Ring in einen größeren, aromatischen Ring eingefügt werden. Diese Leistung hat das Potenzial, die Arzneimittelproduktion effizienter zu gestalten und neue Wirkstoffstrukturen zu ermöglichen.

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