Keynotespeaker Urs Meyer: Der ehemalige FIFA -Schiedsricher überzeugt mit Authentizität, Temperament und feiner Ironie. (Bild: Stefan Bausewein)
Digitalisierung in der Prozessindustrie

Raus aus dem Mittelmaß: Schafft die Prozessindustrie den Sprung an die digitale Spitze?

Was sind die wichtigsten Lessons learned nach der mittlerweile 12. Veranstaltung des Smart Process Manufacturing Kongresses? Vor allem diese: Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss immer einen Mehrwert generieren. Doch Chemie- und Pharmaanlagen sind divers und komplex, hier Standards einzuführen braucht Zeit. Nicht zu vergessen: Auch die Inhouse-Akzeptanz dauert. Ein guter Ansatz ist nach wie vor: Follow the money (also dort ansetzen, wo viel zu verdienen/verlieren ist). Und zu guter Letzt: Einfach anfangen!

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Dr. Philipp Arquint, Vice President Process Analytics, Hamilton Bonaduz AG: „Die Tatsache, dass wir so gut positioniert sind, ist in erster Linie unserer innovativen Ausrichtung zu verdanken, die kontinuierlich neue Produkte hervorbringt.“ (Bild: Hamilton Bonaduz AG)
Interview: Rückblick und Ausblick bei Hamilton Process Analytics

„Wir müssen am Ball bleiben und einen langen Atem haben“

Seit nunmehr einem Jahr leitet Dr. Philipp Arquint als Vice President die Business Unit Process Analytics bei Hamilton Bonaduz. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert und auch die Zukunft scheint zahlreiche neue Herausforderungen mit sich zu bringen. Im Interview erklärt er, dass das Unternehmen mittlerweile im Bereich der Downstream-Prozesse erfolgreich tätig ist. „Cultivated Meat“ sei ein weiteres spannendes Geschäftsfeld im Bereich zwischen Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie.

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Illustration der solarbetriebenen photoelektrochemischen PEC- und Hydrierungsanlage. Die gekoppelte Anlage nutzt Sonnenlicht zur Erzeugung von Wasserstoff. Ein Teil des Wasserstoffs reagiert in situ mit Biomasse-Ausgangsstoffen zu wertvollen Chemikalien. (Bild: H. Tahini, ScienceBrush Design)
Grüner Wasserstoff

Ko-Produktion von Chemikalien steigert Wirtschaftlichkeit von PEC-Anlagen

Grüner Wasserstoff ist bislang teurer als die graue Version aus Erdgas. Doch die Produktion von grünem Wasserstoff kann profitabel werden, zeigt eine Studie: Ein Teil des Wasserstoffs wird genutzt, um Rohchemikalien aus Biomasse zu hochwertigen Chemikalien für die Industrie aufzubereiten. Dieses Konzept der Ko-Produktion ist sehr flexibel; in derselben Anlage können je nach Bedarf verschiedene Produkte hergestellt werden.

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