Eine nachhaltige Zukunft ist ohne Rührtechnik, nicht zu meistern. (Bild: Ekato)
Mehr als Rühren

Rührtechnik im Dienst der Umwelt

Für eine klimaneutrale und kreislauffähige Chemieindustrie sind mehr denn je Innovationen gefragt. Kann eine der klassischsten Prozesstechniken – die Rührtechnik – in die Zukunft führen? Drei Beispiele zeigen, dass es für nachhaltige Produkte auf innovative Rührprozesse ankommt.

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Alle Teilnehmer in einer industriellen Infrastruktur werden in einem sogenannten Microgrid eingebunden und gesteuert.  (Bild: WAGO)
Elektrifizierte Wirtschaftsbetriebe

WAGO setzt auf Energiekonzept für die Zukunft

Zu den größten Herausforderungen in der Industrie gehört der radikale Umbau hin zu einer elektrifizierten und zu teilen sich selbst versorgenden Kreislaufwirtschaft. Beispiele für Optimierungspotenziale reichen von der Produktion über die Logistik bis hin zu Bürogebäuden. Seit vielen Jahren geht das internationale Unternehmen WAGO, mit Hauptsitz in Minden, diesen Weg für sich und mit seinen Kunden. Doch was bisher noch ein evolutionärer Prozess war, wird durch die gegenwärtigen Krisen maximal beschleunigt.

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Dr. Andreas Bamberg, Merck, bei seinem Vortrag auf dem Smart Process Manufacturing-Kongress 2022. Er hat die alte Tutzing-Vision der 50-%-Idee konzeptuell weiter entwickelt. „Schnell planen und bauen, ohne auf Perfektion und optimale Lösungen zu schauen.“ (Bild: Bausewein/PROCESS)
Smart Process Manufacturing

Kein Gegensatz: Warum Prozessindustrie und Nachhaltigkeit zusammen gehören

Was treibt die Verantwortlichen der Prozessindustrie derzeit um? Neben den Sorgen um die Gasversorgung sind das neben dem Dauerbrenner Effizienz vor allem der modulare Anlagenbau und damit verknüpft das integrierte Prozessdesign. Über allem schwebt natürlich die digitale Transformation: Sie verbindet im Grunde alle diese Herausforderungen. Gilt das auch für die Nachhaltigkeit?

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Um wirtschaftlich nutzbare Verbindungen zu gewinnen, müssen die extrem stabilen Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindungen im CO2 aktiviert werden.  (Bild: frei lizenziert)
Olefine aus CO2 und H2

Grüne Chemie unter fluktuierenden Bedingungen

Forscher am Leibniz-Institut für Katalyse entwickeln Verfahren, um aus dem Klimagas CO2 wertvolle Rohstoffe wie Alkohole und Treibstoffe zu gewinnen. Im Rahmen eines DFG-Schwerpunktprogramms untersuchen sie die Möglichkeit, diese Prozesse auch unter variablen Energiebedingungen stabil zu halten, ein wichtiger Faktor, wenn regenerative Energiequellen genutzt werden.

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