Abwassereinigung im Pharmabetrieb Studie zur Abbaubarkeit pharmazeutischer Wirkstoffen

Quelle: Pressemitteilung EnviroChemie 1 min Lesedauer

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Abwasser aus Pharmabetrieben können Überreste der eingesetzten Pharmawirkstoffe enthalten, die in kommunalen Kläranlagen nicht abgebaut werden können. Doch es gibt wirksame Verfahren, unter anderem von Envirochemie.

Envochem AOP: sichere Entfernung von Pharma-Wirkstoffen aus dem Abwasser mittels  Hochleistungsoxidationsverfahren.(Bild:  EnviroChemie GmbH)
Envochem AOP: sichere Entfernung von Pharma-Wirkstoffen aus dem Abwasser mittels Hochleistungsoxidationsverfahren.
(Bild: EnviroChemie GmbH)

Abwässer aus der pharmazeutischen Industrie können mit hochaktiven Wirkstoffen verunreinigt sein, die in die kommunale Kläranlage gelangen können. Envirochemie setzt effiziente Oxidationsverfahren, mit denen diese hochaktiven Substanzen sicher zerstört und damit aus dem Abwasser entfernt werden. Ein Schlüsselverfahren ist der Advanced Oxidation Process in verschiedenen Oxidationsverfahren.

Dabei wird Ozon oder Wasserstoffperoxid in Kombination mit Fentons Reagenz oder mit UV-Bestrahlung (UV-Oxidation) verwendet. Als Fentons Reagenz wird eine schwefelsaure Mischung aus einem Eisensalz, meist Eisen(II)-Sulfat (FeSO4), und Wasserstoffperoxid bezeichnet, das als starker Katalysator für die Oxidation organischer Substrate dient. Die UV-Bestrahlung wandelt das Wasserstoffperoxid in hochreaktive sogenannte Hydroxilradikale um, welche die Schadstoffe im Wasser oxidieren. Die zu zerstörenden Substanzen werden hauptsächlich in Kohlendioxid, Wasser und Salze umgewandelt. Auch Ozon wird je nach Aufgabenstellung und bei zu zerstörenden Abwasserinhaltsstoffen für den Advanced Oxidation Process eingesetzt.

Im Auftrag eines deutschen Pharmaherstellers erstellte Envirochemie eine Studie zur Abbaubarkeit von pharmazeutischen Wirkstoffen und bewertet die Toxizität der entstehenden Abbauprodukte. In einem ersten Test sollten mögliche Verfahren zum Abbau der Arzneimittelwirkstoffe überprüft werden.

Um alle unterschiedlichen Produktionsschritte und Produkte zu bewerten, untersuchte und behandelte der Abwasserspezialist über einen Zeitraum von drei Monaten die anfallenden Abwässer. Ziel der Studie ist es zu ermitteln, wie die Wirkstoffe zuverlässig abgebaut werden und ebenso wichtig, die Toxizität der entstehenden Abbauprodukte zu bewerten. Envirochemie konnte anhand von Abwasserproben in Labor- und Technikumsversuchen nachweisen, dass mit dem Advanced Oxidation Verfahren (AOP Verfahren) die Wirkstoffe bis auf die Nachweisgrenze abgebaut werden können.

Anschließend soll anhand der Studienergebnisse eine großtechnische Anlage sicher projektiert und realisiert werden.

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