Feststoffmischen perfektionieren
Strategien zur Sicherung der Mischgüte

Ein Gastbeitrag von Marcus Müller, Teamleitung Technikum Verfahrens- und Anwendungstechnik Eirich 6 min Lesedauer

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Wie gelingt der Weg zur perfekten Mischung und wie sichert man die Mischgüte? Die Antworten auf diese Fragen liegen in den Details. Nur wer alle Herausforderungen beim Mischen von Feststoffen kennt, dem gelingt die perfekte Mischung.

Wie überführt man auch höchst unterschiedliche Ausgangsmaterialien in eine perfekte Mischung? Eirich gibt darauf Antworten.(Bild:  Eirich)
Wie überführt man auch höchst unterschiedliche Ausgangsmaterialien in eine perfekte Mischung? Eirich gibt darauf Antworten.
(Bild: Eirich)

Wie beschreibt man einen Mischvorgang? Darauf eine Antwort zu finden, ist alles andere als einfach. Prinzipiell werden beim Mischen von Feststoffen Partikel, die sich in einer oder mehreren Eigenschaften unterscheiden, in einem Prozessraum bewegt. Ziel der Bewegung ist es, eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Partikel in diesem Prozessraum zu erreichen. Voraussetzung für diesen Mischprozess ist eine Relativbewegung zwischen den Teilchen (Mikromischen) und zwischen Teilbereichen innerhalb des Mischgutes (Makromischen). Nur wenn das gesamte Mischgut der Relativbewegung unterliegt, d. h. es dürfen sich keine Strömungstoträume, Bypass-Strömungen oder Anbackungen ausbilden, kann die gewünschte Mischgüte erreicht werden.

Unterschiedlichste Herausforderungen beim Mischen von Feststoffen

Die Herausforderungen beim Mischen von Feststoffen liegen darin begründet, dass immer schneller die geforderte Mischgüte erreicht werden soll. Dies wirkt sich auch auf die Apparatetechnik aus. So ist dies unter Umständen in noch schnelleren Umfangsgeschwindigkeiten der Werkzeuge verbunden, um noch größere volumenspezifische Energiedichten zu erreichen.