Aseptische Abfüllung Sterilabfüllung ohne Verluste: So funktioniert es

Quelle: Pressemitteilung Steriline 3 min Lesedauer

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Nachhaltigkeit steht für Steriline im Mittelpunkt seiner Entwicklungen. Deshalb heißt es zur Achema „Zero Loss“ Zur Achema präsentiert das Unternehmen sein

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(Bild: Steriline)

Der Markt für pharmazeutische Verpackungen wird bis 2028 weltweit um 8,24 Prozent und der Markt für pharmazeutische Verpackungsmaschinen um 7,5 Prozent pro Jahr wachsen . Gleichzeitig könnten die steigenden Kosten für das Abfüllen, Verpacken und Etikettieren von Medikamenten zusammen mit den gestiegenen Energiekosten zu Umsatzeinbußen bei den Arzneimittelherstellern führen, die aufgrund der festen Verkaufspreise für Medikamente (z.B. in der EU) zusätzlich unter Druck stehen.

Höhere Gewinne und mehr Flexibilität

Daher nehmen Pharmaproduzenten insbesondere Technologien und Lösungen, die eine Gewinnmaximierung ermöglichen, unter die Lupe. Sie konzentrieren sich dabei insbesondere auf die Flexibilität der Produktion, den Einsatz von Robotern und die Nachhaltigkeit, vor allem im Hinblick auf das Recycling und die Reduzierung von Verbrauch und Abfall.

Auf der Achema 2024 präsentiert Steriline eine robotergesteuerte Vial-Füllmaschine (RVFM5), die all diese Qualitäten für die Primärverpackung injizierbarer Medikamente vereint. Ausgestattet mit 5 Abfüllnadeln, verbindet sie die Robotik (die es ermöglicht, die Produktionszyklen leicht zu ändern sowie Behälter und Füllmengen zu variieren) mit der Null-Verlust-Philosophie 2.0, einer Methode, die vor fünf Jahren entwickelt und jetzt noch einmal verbessert wurde, um Zeit zu sparen und die Produktion zu beschleunigen.

Verluste beim Abfüllen vermeiden

Die Null-Verlust-Philosophie von Steriline 2.0 erkennt Ungenauigkeiten beim Abfüllen und Stopfensetzen direkt in den jeweiligen Stationen und bearbeitet ggf. nicht konforme Teile neu. Die Füllstation ist mit hochpräzisen Wiegezellen ausgestattet, die die Füllstände messen. Über eine ausgeklügelte Software, die sich auf die erhaltenen Rückmeldungen stützt, steuert die Station den Pumpenbetrieb, um eine genaue Befüllung zu gewährleisten (±0,5 Prozent oder besser, je nach Füllvolumen und Leistungsbedarf). An der Stopfensetzstation setzt die Technologie auf Drucksensoren, die einen korrekt ausgeführten Schließprozess von einem fehlerhaften unterscheiden können. Beide Kontrollen vermeiden potenziell Abfall durch nicht konforme Füllung oder fehlende Komponenten.

„Innovation und Nachhaltigkeit gehören sicherlich zu den großen Herausforderungen der pharmazeutischen Industrie“, sagt Federico Fumagalli, Chief Commercial Officer von Steriline. „Gemeinsam führen diese Aspekte zu einer Win-Win-Kombination: eine geringere Auswirkung auf unseren Planeten (in Bezug auf Ressourcen) kombiniert mit einer Senkung der Produktionskosten, ein Allheilmittel für Unternehmen und operative Margen. Die Null-Verlust-Philosophie, die wir dank der Forschung in unseren Labors weiter verbessern, greift diese Synergie auf und zielt darauf ab, den Abfall zugunsten einer effizienteren Produktion zu minimieren.“

Die RVFM5 wird auch mit einer neuen Technologie zur Überwachung von lebensfähigen und nicht lebensfähigen Partikeln ausgestattet sein, die von Particle Measuring Systems bereitgestellt wird. „Durch kontinuierliche mikrobiologische Überwachung mittels aktiver Luftprobenahme mit dem BioCapt Single-Use Impactor kann die Menge an Agarplatten für die Luftüberwachung an Abfüllanlagen wie denen von Steriline um mindestens 50 Prozent reduziert werden“, erklärt Frank Panofen, Vice President & General Manager der Division Life Sciences bei Particle Measuring Systems.

Schnellere Transfers in der aseptischen Abfüllung

Darüber hinaus werden die Besucher die exklusive Gelegenheit haben, die neuen Schnellübertragungslösungen von Getinge kennenzulernen. Sie stellen im Bereich des aseptischen Transfers einen Schritt nach vorne dar und sind Ausdruck des Engagements von Getinge, die Herausforderungen der Kunden in Bezug auf Kontaminationsrisiken, Produktionseffizienz und Ressourcennutzung zu bewältigen. Die Besucher können aus erster Hand erfahren, wie diese innovativen Lösungen zur betrieblichen Integrität, den Produktionsprozessen und dem Ressourcenmanagement beitragen.

Achema: Stand E95 in Halle 3.1

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