Roboter in der Pharmaindustri Reinraumklassen von A/B bis C/D: Roboter für den Einsatz in sterilen Umgebungen

Quelle: Pressemitteilung Stäubli 3 min Lesedauer

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Roboterexperte Stäubli Robotics hat sein sein Portfolio an Robotern für die Pharmaindustrie fit für Annex 1 gemacht. Die hygienegerechten Vier- und Sechsachsroboter entsprechen den Anforderungen jeder GMP-Klasse.

Klasse A/B: Die Automatisierung des Transport vom Ende der Abfüllanlage bis zum Gefriertrockner zählt zu den großen Trends in der Pharmaindustrie.(Bild:  Stäubli)
Klasse A/B: Die Automatisierung des Transport vom Ende der Abfüllanlage bis zum Gefriertrockner zählt zu den großen Trends in der Pharmaindustrie.
(Bild: Stäubli)

Roboter in der Pharmaindustrie müssen strenge Kriterien erfüllen, die über die Anforderungen der meisten anderen Branchen hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Reinigungs- und Dekontaminationsprozesse unter Einhaltung der GMP-Reinraumklassifizierung. Stäubli Robotics bietet hygienegerechte Vier- und Sechsachsroboter für jeden Produktionsbereich. Die Maschinen erfüllen dabei selbst die strengen Anforderungen von Isolatoren, RABS und Gefriertrocknern der GMP Klassen A und B.

Stericlean+ wurde für die Automatisierung hochaseptischer Prozesse entwickelt. Die Roboterbaureihe zeichnet sich durch eine abermals verbesserte Reinigungsfähigkeit, eine neue FDA-konforme Oberflächenbeschichtung, verfeinerte Dichtungen und weitere Aufwertungen im Hygienedesign aus, die ein bisher unerreichtes Maß an Produkt- und Patientensicherheit gewährleisten sollen. Das gekapselte Gehäuse hält einer intensiven Reinigung und Dekontamination mit VHP (H2O2) in Isolatoren stand. Die Roboter werden damit auch den strengeren Vorschriften wie dem überarbeiteten GMP-Anhang 1 gerecht.

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Zusammen decken Stericlean und Stericlean+ alle Anforderungen in Produktionsbereichen der Klasse A/B ab und erfüllen die höchsten Hygienestandards in Isolatoren, RABs, Gefriertrocknern und Autoklaven. Sie werden auch in der Zell- und Gentherapie (CGT), der Biotherapie, der API-Forschung und -Produktion, der Laborautomatisierung, bei Hilfsprozessen und in anderen Berei-chen der Pharmaindustrie eingesetzt.

Lösung für Klasse C-Umgebungen

Die Accesspharma-Serie ist für Inspektions- und Sekundärverpackungsanwendungen der Klasse C/D konzipiert, in denen die Reinigung in der Regel mit Isopropylalkohol oder ethanolhaltigen Tüchern erfolgt. Die Roboter verfügen über eine neue Isopropylalkohol- und Ethanol-beständige Beschichtung sowie über hygienegerechte Schrauben.

Die schnellen, zuverlässigen Automatisierungslösungen für nicht-aseptische Bereiche können Unternehmen dabei helfen, den Arbeitskräftemangel zu bewältigen und Mitarbeiter von körperlich schweren Tätigkeiten zu entlasten. Außerdem unterstützen sie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und tragen zu einem gleichmäßigen Workflow und Durchsatz bei.

Demos und praxisnahe Exponate für aseptische Applikationen

Die Minimierung menschlicher Eingriffe ist immer ein essenzielles Thema bei der Automatisierung pharmazeutischer Prozesse. Um das Kontaminationsrisiko bei gleichzeitiger Produktionssteigerung zu verringern, sollen menschliche Eingriffe bei aseptischen Prozessen durch den Einsatz von Automation weitestgehend vermieden werden.

Automatisierung und Roboter sind deshalb heute Standard in Klasse A/B Umgebungen. Offene Systeme, bei denen manuelle Eingriffe über Handschuhöffnungen möglich sind, stellen jedoch weiterhin ein Risiko dar. In Anhang 1 wird von der Verwendung von Handschuhöffnungen abgeraten, was den Trend zu geschlossenen, handschuhlosen Isolatoren beschleunigt. In solchen Systemen können dieselben Roboter, die Prozessaufgaben ausführen, mit Hilfe der Telemanipulation auch die Fehlerbeseitigung übernehmen, wodurch sich Risiken ausschließen lassen.

In einem interaktiven Exponat haben die Besucher die Möglichkeit, die Telemanipulationsfunktionalität selbst zu testen, indem sie einen TX2-60 Stericlean+ mit einem Joystick bewegen.

Logistikprozesse zwischen Abfüllanlage und Gefriertrockner automatisieren

Ein Blick auf den Aufbau von pharmazeutischen Produktionslinien, insbesondere von Abfüllanlagen und Gefriertrocknern, kann wichtige Trends in der Automatisierung aufzeigen. In neuen Anlagen sind diese Stationen meist nahe beieinander angeordnet. Bei bestehenden Anlagen, die automatisiert werden müssen, ist dies nicht immer der Fall. Daher ist der vollautomische Transport vom Ende der Abfüllanlage zum Gefriertrockner derzeit ein wichtiger Schwerpunkt bei Investition in Automation.

Traditionell werden die Produktbehälter zwischen Abfüll- und Gefriertrocknungsstationen entweder über Förderbänder oder manuell bewegt. Jetzt zeichnet sich eine effizientere und sicherere Alternative ab: Fahrerlose Transportsysteme (FTS), die an die aseptischen Anforderungen von Reinraumklasse A/B-Umgebungen angepasst sind. Als Bindeglied zwischen diesen Zellen könnte eine mobile Lösung der Schlüssel zur Erfüllung der aseptischen Prozessanforderungen bei gleichzeitiger Pro-duktionssteigerung sein.

Besuchen Sie die Experten von Stäubli auf der Achema 2024: Stand J72 in Halle 3.1.

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