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Digitalisierungskonzept Spezialgase: Linde eröffnet automatisiertes Werk

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Performance, bessere Prozesstransparenz und effizientere Flächennutzung: Mit einem neuen digitalisierten Konzept setzt Linde am Standort Unterschleißheim bei München neue Maßstäbe bei der Produktion und Intralogistik von Spezialgasen. Am 28. Februar 2024 wurde das vollautomatisierte Werk für Spezialgase im Beisein von Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Leiter der bayerischen Staatskanzlei, eröffnet.

Bei der Eröffnung des Spezialgasewerks (v.l.n.r.): Stefano Innocenzi (Business President Region Europe West, Linde), Dr. Oliver Pfann (Senior Vice President EMEA, Linde), Annegret Harms (3. Bürgermeisterin Unterschleißheim) und Staatsminister Dr. Florian Herrmann.(Bild:  Linde GmbH)
Bei der Eröffnung des Spezialgasewerks (v.l.n.r.): Stefano Innocenzi (Business President Region Europe West, Linde), Dr. Oliver Pfann (Senior Vice President EMEA, Linde), Annegret Harms (3. Bürgermeisterin Unterschleißheim) und Staatsminister Dr. Florian Herrmann.
(Bild: Linde GmbH)

Bei Spezialgasen handelt es sich um Gasegemische und hochreine Gase, die in industriellen High-Tech- Anwendungen und in der Forschung & Entwicklung zum Einsatz kommen. Ihre aufwändige Herstellung ist geprägt von vielen Produktions- und Messschritten. Linde hat in Unterschließheim mit einer wegweisenden Anlage die komplexen Prozesse – von der Behältervorbereitung bis zur Auslieferung – erstmals automatisiert umgesetzt. Dafür wurde das bestehende Spezialgase-Werk im laufenden Betrieb umgerüstet und um eine neu errichtete Lagerhalle erweitert. „Als führender Spezialgase-Standort in Europa investieren wir in digitale Innovation, um unsere Produkte und Prozesse kontinuierlich zu verbessern“, erklärte Philipp Beckmann, Geschäftsleitung der Linde Gas Deutschland, anlässlich der feierlichen Eröffnung am 28. Februar 2024.

Spezialgase: Linde hat Prozessqualität im Fokus

Für die Kunden bedeutet die Automatisierung nicht nur eine noch zuverlässigere Versorgung, sondern auch eine verbesserte Transparenz der Qualität aller Prozesse. Gleichzeitig werden die Linde-Spezialisten von operativen Aufgaben entlastet, da Intralogistik und Lagerung nun automatisch erfolgen. Nicht zuletzt kann die vorhandene Lagerfläche noch effizienter genutzt werden. Im Zentrum der Digitalisierungslösung steht eine speziell für diese Aufgabenstellung zugeschnittene MES-Software (Manufacturing Execution System). Diese koordiniert und visualisiert alle Teilprozesse wie Flaschensortierung und -bereitstellung, Laboranalysen, Befüllung sowie die gesamte Lieferkette bis zur Übergabe an den Kunden.

Als zweites wesentliches Element übernehmen automatisch gesteuerte Flurförderzeuge den werksinternen Transport der Gasflaschen. Die Flaschenaufnahme wurde dabei eigens für Linde entwickelt und ist damit – wie das MES – in dieser Form weltweit einzigartig. Die dritte Säule des Automatisierungskonzepts bildet schließlich das Gantry-System der Lagerhalle. Diese automatische Ein- und Ausladeeinheit arbeitet komplett autark und gewährleistet den einfachen Zugriff auf die eingelagerten Behälter. „Mit diesem extrem hohen Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad haben wir Pionierarbeit geleistet“, resümiert Tina Olbrich, Leiterin Cylinder Operations Spezialgase bei der Linde GmbH.

Linde betreibt Kompetenzzentrum für Spezialgase

Ob in der Medizinal- und Umwelttechnik, der Halbleiterproduktion oder in Laboren: Spezialgase kommen als hochindividualisierte Produkte in vielen Anwendungsbereichen zum Einsatz. Dieser enormen Vielfalt entspricht ein breit gefächertes Spektrum an Behälter- und Armaturen-Hardware. Herstellung, Zertifizierung und Abfüllung von Spezialgasen sind daher sehr anspruchsvoll. In Unterschleißheim, wo Linde bereits seit 1959 ein Füllwerk betreibt, werden Spezialgase hauptsächlich für den europäischen Markt produziert. Die Rolle des Standorts als europaweites Kompetenzzentrum für Spezialgase wird durch den jüngsten Ausbau des Werks weiter gestärkt.

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