Lebenszykluskosten von Pumpen
Sparen um jeden Preis? Die Investition ist bloß die Spitze des Eisbergs

Von Dominik Stephan 4 min Lesedauer

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Sparen um jeden Preis? Die Investition ist bloß die Spitze des Eisbergs: Die Lebenszykluskosten (LCC) von Pumpen sind ein entscheidender Faktor bei der Wahl des richtigen Systems. Der größte Teil dieser Kosten fällt während des Betriebs an, nicht bei der Anschaffung selbst.

Schauen Sie unter die Oberfläche: Gerade bei so energie- und wartungsintensiven Aggregaten wie Pumpen sind die Investitionskosten nur die Spitze des Eisbergs.(Bild:  Natalya - stock.adobe.com, KSB [M])
Schauen Sie unter die Oberfläche: Gerade bei so energie- und wartungsintensiven Aggregaten wie Pumpen sind die Investitionskosten nur die Spitze des Eisbergs.
(Bild: Natalya - stock.adobe.com, KSB [M])

Mit dem Kauf allein ist es nicht getan: Wo Medien gefördert oder Stoffströme geleitet werden müssen, braucht es eine Pumpe. Die zu beschaffen, kann eigentlich nicht so schwer sein, oder? Das prinzipielle Vorgehen scheint jedenfalls klar: Ist erst einmal das Leistungsverzeichnis erstellt, geht es auf Einkaufstour – doch der Preis allein sollte für die Kaufentscheidung nicht ausschlaggebend sein. Ähnlich wie bei einem Auto entstehen im Betrieb zusätzlich erhebliche Kosten, insbesondere beim Energieverbrauch. Laut VDMA-Experten entfallen rund 80 Prozent der Gesamtkosten bei Pumpen auf die Stromrechnung der Strömungsmaschinen. Der Kreiselpumpenspezialist KSB veranschlagt rund 45 Prozent der Gesamtkosten für Energie- und 30 Prozent für andere Betriebskosten. Die Investition selbst macht nur etwa zehn Prozent aus.