gesponsertEngineering-Tool So unterstützt Anlagenplanung die Elektrifizierung der Branche

4 min Lesedauer

Gesponsert von

Die chemische Industrie entkoppelt bereits seit Jahren Produktion und Verbrauch – Energie wie Rohstoffe. Leistungsfähige Planungs-Tools unterstützen die Ingenieure dabei. Neu ist die zunehmende Elektrifizierung industrieller Prozesse, sie erfordert zusätzliche Features.

(Bild:  Hexagon)
(Bild: Hexagon)

Chemie- und Pharmaunternehmen stehen vor grundlegenden strategischen Entscheidungen – das betrifft das Bereitstellen alternativer Energien ebenso wie den effizienten Einsatz von Rohstoffen. Eine wichtige Rolle spielen dabei modulare Anlagen, die sich schnell planen und errichten sowie bei Bedarf an neue Marktgegebenheiten anpassen lassen. Das Module Type Package (MTP) bietet die einfache Integration solcher Module in eine übergeordnete Automationslösung. Smarte Sensortechnik spielt hier eine zentrale Rolle: Sie ermöglicht eine permanente Überwachung und Steuerung von Prozessen in Echtzeit, was nicht nur zu einer höheren Effizienz, sondern auch zu einer erhöhten Sicherheit beiträgt.

Engineering-Tool als Wettbewerbsvorteil

Die Weichen für erfolgreiche Anlagen-Lösungen werden bereits im Planungsprozess gestellt. Bei der Nutzung eines Engineering-Tools bremsen allerdings mitunter folgenschwere Probleme die Planer aus:

  • Manuelle Dateneingabe in die entsprechenden Systeme, da keine angemessene Automatisierung zur Erfassung aller für den Prozess erforderlichen Details besteht.
  • Mangelnde Transparenz des Designs für den einzelnen Planer, wenn mehrere Ingenieure am Konstruktionsprozess beteiligt sind, was mitunter (Daten-) Chaos ergibt.
  • Mangelnde Automatisierung bei der Erstellung von Rohrleitungsentwürfen und -verläufen, was zu ineffizienten Entwürfen mit zu vielen Fittings und Rohrabschnitten führt.

Die datenzentrische, regelbasierte Lösung Smart 3D von Hexagon löst diese Herausforderungen, indem sie ein iteratives technisches Designumfeld ermöglicht. Smart 3D bietet alle Funktionen, die für die Planung von Anlagen und die anschließende Pflege ihrer 3D-„As-Built“-Darstellungen erforderlich sind – ein klarer Wettbewerbsvorteil für die Nutzer.

Das indische Engineering-Unternehmen L&T-Chiyoda Limited (LTC) bestätigt: „Die Produkte von Hexagon verfügen über ein großes Potenzial, um die Bedürfnisse der Ingenieurbranche zu erfüllen, wenn es darum geht, qualitativ hochwertige Ergebnisse mit maximaler Effizienz zu erzielen und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen.“

Neben den schon bisher wichtigen Features eines guten Planungswerkzeugs – Daten nur einmal erfassen, kein Datenverlust über die Gewerke, Intelligenz über den gesamten Lebenszyklus – kommen durch neue Entwicklungen in der Branche weitere Erwartungen hinzu: Beispielsweise aufgrund der weitergehenden Automatisierungsanforderungen – Übergang von Batch-Prozessen zu kontinuierlichen Verfahren –, vor allem auch wegen der priorisierten Nutzung der Elektroenergie, z.B. bei der Wasserstoff-Elektrolyse, bei Power-to-Heat und ein Unternehmen der Großchemie elektrifiziert sogar den Steamcracker. Kurz: Gefragt sind smarte Werkzeuge auch in Sachen Elektroinstallation und Instrumentierung.

R&I: Das zentrale Dokument des Planers

Wer sich eine Anlage der chemischen oder petrochemischen Industrie anschaut, dem ist unmittelbar die Bedeutung von R&I-Fließbildern klar: Rohrleitungen, Flansche, Armaturen, Pumpen und Messstellen sind nun einmal das Herz von Produktionsanlagen. Das Rohrleitungs- und Instrumentenfließbild (R&I) bildet als zentrales Dokument den größten Teil des Anlagenwertes ab.

Im gesamten Lebenszyklus einer Anlage (Neu- und Änderungsplanung, Instandhaltung, Demontage) spielt das R&I-Fließbild eine zentrale Rolle. Auch für die Planung der Automatisierungs- und Prozessleittechnik ist das R&I ein wesentlicher Datenlieferant.

Nur wer R&I-Fließbilder sorgfältig ausführt und mit allen relevanten Informationen versieht, darf beim folgenden Detail Engineering und beim Bau bzw. bei der Inbetriebnahme auf Fehlerfreiheit hoffen. Bei der heute üblichen globalen Aufteilung von Planungsaufgaben ist das wichtiger denn je.

Klare Vorteile bieten Tools, die ‚intelligente‘ R&I erzeugen, weil die Daten dann für das folgende 3D-Engineering genutzt werden können. Integrierte Werkzeuge wie CADWorx von Hexagon bieten diesen Vorteil ohne Schnittstellenverluste.

Elektrifizierung industrieller Prozesse

Nun erweitert der Anbieter sein Portfolio um die Elecdes Design Suite (EDS) von Scada Systems, eine intelligente 2D- und 3D-Softwarelösung für die Elektrotechnik und Instrumentierung. Dadurch deckt Hexagon mit CADWorx Plant Professional den gesamten Planungsbedarf von Industrieprojekten ab - von der Rohrleitung über die Struktur bis hin zur Elektrik und Instrumentierung.

Elecdes wird in Verbindung mit einem CAD-Paket verwendet um intelligente 2D-Schaltdiagramme einschließlich schematischer Darstellungen, Verdrahtungs-, Einlinien-, Kabelblock- und Schlaufendiagrammen zu erstellen. Elecdes nutzt Standardsymbole und listet Produkte diverser Hersteller, um das Erstellen von Schaltdiagrammen zu automatisieren und zu beschleunigen.

Fazit: Aufgrund der schieren Größe und Komplexität von Industrieanlagen, der Notwendigkeit, verschiedene Vorschriften und Normen einzuhalten sowie der Erwartung, funktionsübergreifende Teams und Zulieferer zu verwalten, ist die Anlagenplanung ein komplexer Prozess. Ein Softwareanbieter wie Hexagon, dessen Lösungen alle funktionalen Anforderungen abdecken, Teams bei der Zusammenarbeit unterstützen und die Arbeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg erleichtern, kann hier einen entscheidenden Unterschied machen.

Das sieht auch Linde so: „Smart 3D hat unsere Produktivität erhöht und wir haben die Vorteile der Automatisierung sowie der regelbasierten Konstruktionen genutzt und eine Verbesserung der Arbeitsqualität festgestellt.“

Bildergalerie

(ID:49305849)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung