Durchflussmessung

So lässt sich Kohlenstaub exakt dosieren

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Das Messverfahren des MF 3000 beruht auf dem physikalischen Prinzip des Doppler-Effektes. Dabei baut der Sensor in der Rohrleitung ein homogenes Mikrowellenfeld auf. Die durch die Rohrleitung geförderten Feststoffteilchen bzw. Schüttgüter reflektieren die Mikrowellen und die reflektierten Wellen werden vom Sensor empfangen. Durch die Auswertung der Frequenz- und Amplitudenänderungen während des Messvorganges wird der Massendurchfluss bestimmt. Statische Aufladungen oder ruhende Partikel, wie z.B. Ablagerungen, gehen nicht in die Messung mit ein. Da die Messung sehr schnell erfolgt, werden auch kurzfristige bzw. geringste Mengenschwankungen erfasst.

Durch die kontaktlose, integrale Messung befinden sich keine Teile des Messsystems im Produktstrom, wodurch der Sensor abrasions- und wartungsfrei ist.(Bild:  Mütec)
Durch die kontaktlose, integrale Messung befinden sich keine Teile des Messsystems im Produktstrom, wodurch der Sensor abrasions- und wartungsfrei ist.
(Bild: Mütec)

Die Prozessankopplung erfolgt über einen Anschweißstutzen, in den der Sensor bündig mit der Rohrinnenwand eingebaut wird. Durch diese kontaktlose, integrale Messung befinden sich keine Teile im Produktstrom, wodurch der Sensor abrasions- und wartungsfrei ist.

Messsysteme für Schüttgüter sind vielseitig einsetzbar

Eine einstellbare Empfindlichkeit des Sensors ermöglicht die Anpassung an Messungen in sehr kleinen oder sehr großen Rohrdurchmessern und durch die kompakte, robuste Bauform des Sensors wird eine Installation von großen Armaturen vermieden.

Der Sensor ist mit einem DIN-Schienen Transmitter verbunden, der galvanisch getrennte RS232- und RS485-Anschlüsse sowie ein galvanisch getrenntes 4...20 mA-Signal für die PLS-Anbindung zur Verfügung stellt. Die Kalibrierung ist mit der speziellen Mütec-Software MF-Smart einfach anhand zweier oder mehrerer Referenzmengen zu realisieren. Für Anwendungen im explosionsgefährdeten Bereich steht eine Atex-Version zur Verfügung.

Ausblick: Messsysteme für Schüttgüter können in vielen Prozessen für nahezu alle Feststoffmaterialien eingesetzt werden. Einbauorte sind häufig Rohrleitungen, Förderbänder, Förderschnecken, Silos, Trichter usw. Allerdings ist nicht immer eindeutig, ob die ausgewählte Messstelle die beste ist. Daher bietet Mütec eine Testmessung an und stellt die entsprechenden Messgeräte auch zur Miete bereit. Darüber hinaus geben auch umfangreiche Materialuntersuchungen im hauseigenen Technikum Aufschluss über die Messeigenschaften des Schüttgutes, sodass Aussagen über die Qualität einer Messung möglich sind.

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