Job-Analyse So entwickelt sich der Bedarf an Führungskräften bei den Top-Pharmaunternehmen Deutschlands

Quelle: ACC 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Personalberatung ACC hat die monatliche Entwicklung der Stellenangebote der 30 Top-Pharmaunternehmen Deutschlands untersucht. Demnach sucht Glaxo-Smith-Kline derzeit die meisten Führungskräfte in Deutschland.

Der Bedarf an Führungskräften in der Pharmabranche ist verhältnismäßig hoch: 15,1 % der Stellen in den Top-30 Pharmaunternehmen Deutschlands richten sich an Führungskräfte. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der Bedarf an Führungskräften in der Pharmabranche ist verhältnismäßig hoch: 15,1 % der Stellen in den Top-30 Pharmaunternehmen Deutschlands richten sich an Führungskräfte.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die chemisch-pharmazeutische Industrie zählt zu den größten Branchen in Deutschland. Bürokratie und Gesetze wie das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz bremsen allerdings das Wirtschaftswachstum des Pharmastandorts, so die Berliner Personalberatung ACC. Trotz der Produktionsrückgänge sei der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Branche hoch: 15,1 % aller Stellenanzeigen richten sich bei den Großkonzernen an Führungskräfte. Das hat Christoph Andris von der Life-Sciences-Personalberatung ACC, der auf die Vermittlung von Führungskräften in der Pharmabranche spezialisiert ist, in einer aktuellen Analyse ermittelt.

Dass der Bedarf an neuen Mitarbeitern im Führungssegment schwankt, zeigt der Pharmabetrieb Janssen. Noch im Januar schrieb das Unternehmen keine Stellen für Führungskräfte aus. Im Februar richten sich hingegen 28,6 % der Gesuche an Spitzenkräfte. Damit verzeichnet das zu Johnson & Johnson gehörende Unternehmen im Verhältnis zur Gesamtzahl an Ausschreibungen den höchsten Anstieg. Auch Glaxo-Smith-Kline stockt die Suche nach Führungspersonal in Deutschland auf: Hier steigt der Bedarf von 15,7 auf 34,5 % – das entspricht einem Plus von 18,9 %. Es folgt die Grünenthal Group mit 11,1 % mehr Posten für Chefs.

Insgesamt ist der Anteil an Führungskräften bei den Top-Pharmaunternehmen innerhalb der letzten zwei Monate leicht gestiegen. 500 von 3508 Stellen (14,3 %) waren zuvor für Leiter vorgesehen, derzeit sind es 530 von 3.513 (15,1 %).

Rückgang bei Hexal, Novartis und Berlin Chemie

Den größten Rückgang an Stellenausschreibungen verzeichnet Hexal (minus 41 %). Im Januar lag der Anteil bei 61,4 %, derzeit richten sich noch 20,4 % der Ausschreibungen an Vorgesetzte. Auch die Nachfrage bei Novartis und Berlin Chemie ist gesunken: Bei den Unternehmen nahm der Anteil um 12,6 % bzw. um zehn Prozent ab.

PROCESS-Veranstaltungen 2023

Waren Sie schon mal bei einer unserer Veranstaltungen? Falls ja, kommen Sie hoffentlich wieder, falls nein, werfen Sie doch mal einen Blick auf die Veranstaltungsseiten und profitieren Sie von Frühbucherrabatten.
Am 13. und 14. September finden der Smart Process Manufacturing Kongress , sowie das SIL-Forum in Würzburg statt.
Am 21. und 22. November können Sie bei den Förderprozessforen netzwerken. Bei Wasserstoff-, Pumpen- und Schüttgutforum sind bestimmt auch spannende Themen für Sie dabei.

Glaxo-Smith-Kline sucht derzeit die meisten Führungskräfte

Den höchsten Anteil an Stellenanzeigen für Chefs in Deutschland gibt es derzeit beim britischen Unternehmen Glaxo-Smith-Kline: Hier richten sich 34,5 % der Gesuche an Spitzenkräfte. Insgesamt ist Personal mit Führungsverantwortung aber auch bei dem Pharmariesen Lilly gefragt – die Quote liegt bei 30,8 %. Den dritten Platz teilen sich hingegen Janssen und Takeda mit jeweils 28,6 %.

Lediglich 4,2 % der Stellen sind bei Beiersdorf für höhere Positionen bestimmt. Auch bei Fresenius Kabi ist der Anteil mit 3,5 % vergleichsweise niedrig. Keine Stellen für Führungspersonal gibt es aktuell bei Berlin Chemie.

(ID:49322286)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung