Auf/Zu-Armaturen und Schwenkantriebe

Smart Control für Schwenkantriebe und Auf/Zu-Armaturen

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Mechanische Adaption

Grundsätzlich wird der Grenzsignalgeber an die dem Abtrieb gegenüberliegende Seite angebaut. Es existieren zwei Varianten, die sich durch die Art der Pneumatik unterscheiden. Die Variante mit externem Magnetventil ist zur Adaption an beliebige Schwenkantriebe entsprechend Norm vorgesehen. In diesem Fall wird der Grenzsignalgeber extern an die Ebene zwei nach VDI 3845 angebaut, das Magnetventil sitzt wie üblich seitlich an der Schnittstelle, entsprechend VDI 3845. Das 24-Volt-Signal zur Ansteuerung des Magnetventils wird dabei durch den Grenzsignalgeber „durchgeschleift“. Diese Anbausituation ist vorteilhaft in folgenden Fällen:

Verwendung von Magnetventilen hoher Luftleistung für sehr große Antriebe;

Bildergalerie

Für den Fall, dass nicht modifizierte Schwenkantriebe nach Standard verwendet werden sollen;

Zündschutzart Ex-e für das Magnetventil ist zwingend erforderlich.

Technisch überlegen ist aber die zweite Variante. Hier ist das Magnetventil in das Gehäuse des Grenzsignalgebers integriert. Die Luftübergabe der Steuerluft an den Antrieb erfolgt über Bohrungen im Gehäuseboden. Dementsprechend muss der Antrieb modifiziert sein, d.h. statt der seitlichen Luftführungen nach VDI 3845 erfolgt die Luftführung über zwei zusätzliche Bohrungen in der Ebene zwei. Diese „integrierte“ Variante bietet folgend Vorteile:

In einem Gehäuse werden Magnetventil und Signalgeber angebaut.

Durch den integrierten Anbau kann auf jede externe Verrohrung verzichtet werden.

Der Gesamtaufbau ist durch den Verzicht auf bewegliche Teile, Haltebügel und freiliegende Verrohrung außerordentlich robust.

Die Automatisierung der Armatur ist damit sehr kostengünstig.

Im Reparaturfall kann in sekundenschnelle durch das Lösen zweier Schrauben ein Ersatzgerät montiert werden.

Da der analoge Sensor nach einem berührungslosen Prinzip arbeitet, ist der mechanische Aufbau schnell und einfach durchzuführen. Eine Schraube mit integriertem Magnet, der als Signalgeber dient, fixiert eine visuelle Anzeige an der Schwenkachse. Eine Grundplatte wird an die Ebene zwei aufgeschraubt. Auf diese Grundplatte wird ohne jede weitere mechanische Koppelung oder Justage das Gehäuse des Grenzsignalgebers mit zwei Schrauben befestigt. Die notwendige pneumatische Verbindung erfolgt über interne Bohrungen. Das Wegsignal wiederum wird via magnetischer Feldlinien ins Innere des Gehäuses auf den Sensor übertragen.

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