Auf/Zu-Armaturen und Schwenkantriebe

Smart Control für Schwenkantriebe und Auf/Zu-Armaturen

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Aufbau des Gerätes

Es gibt zwei Varianten, eine mit integriertem und eine mit externem Magnetventil. Die elektrischen Anschlüsse sind identisch zu induktiven Näherungsschaltern nach DIN EN 947-5-6 („Namursignal“). Dadurch ist auch das Nachrüsten von Altanlagen ohne jede Änderung der Verkabelung möglich. Bemerkenswert ist, dass die gesamte Versorgungsenergie des Gerätes aus dem an Klemme A fließenden Strom abgeleitet wird. Damit ist die maximale Leistungsaufnahme durch den im Signalfall „Low“ fließenden Strom von höchstens 1,2 mA und die maximale Versorgungsspannung von acht Volt begrenzt. Das Gerät ist also bereits voll funktionsfähig, sobald Klemme A angeschlossen ist. Zwei weitere Signalkontakte (Anschluss B und C) sind vorhanden. Diese dienen der Signalisierung der zweiten Endlage und einer Zwischenlage. Der Zustand „Armatur hat Zwischenlage erreicht“ ist z.B. bei Funktionstests einer Armatur im laufenden Betrieb (Partial Stroke) von Interesse. Ein Sammelalarm (Anschluss STAT) meldet Störungen aktiv nach außen. Die Stellung des Antriebes wird über einen analogen Sensor berührungslos gemessen. Die Bildung der Schaltpunkte erfolgt über einen Mikrorechner. Der Grenzwert ist durch den Benutzer frei konfigurierbar. Die typische Genauigkeit der Wegmessung – und damit der Schaltpunktbildung – ist besser als 1 Grad. Dieser gegenüber klassischen induktiven Initiatoren deutlich verbesserte Wert ist insbesondere bei Anwendungen wie Klappen von besonderem Vorteil. Entsprechend der Charakteristik des analogen Sensors ist das Signal temperatur- und langzeitstabil. Das Magnetventil ist in das Gehäuse integriert. Der anliegende Schaltpegel wird vom Mikrorechner sensiert. Durch die Verknüpfung der Information über den Schaltzustand des Magnetventils mit dem Wegsignal wird eine wirkungsvolle Diagnose der angeschlossenen Armatur und des Antriebs ermöglicht, es werden z.B. Totzeit, Verfahrzeit und andere Parameter ermittelt. Die Betätigung des Magnetventils erfolgt durch 24 Volt. Bei anliegender Spannung kann der Signalweg zum Magnetventil durch den Mikrorechner unterbrochen werden. Damit kann eine automatische Inbetriebnahme durchgeführt werden. Hierbei werden die Endlagen des Antriebes automatisch angefahren und auch entsprechend detektiert. Auch aktive Tests, wie ein Partial-Stroke-Test, sind möglich. Der Partial-Stroke-Test steuert den Antrieb über das Magnetventil an; es wird also mitgetestet. Wichtig ist die sichere und auch zertifizierte Trennung des MV-Kreises vom Mikrorechnerkreis. Bei spannungslosem MV-Eingang ist eine Speisung des MV durch den Mikrorechner ausgeschlossen. Diese Eigenschaft und auch die sichere Signalisierung der Endlagen ist durch externe Stelle zertifiziert. Dies ermöglicht den Einsatz des Grenzsignalgebers in sicherheitsgerichteten Kreisen, einkanalig kann bis SIL 2 instrumentiert werden, zweikanalig bis SIL 3. Entsprechend dem Stand der Technik ist das Gerät sowohl über Vorortschnittstelle mit LCD-Display und lokalen Bedienelementen bedienbar als auch über serielle Schnittstelle.

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