Gaswarngerät SIL-fähiges Gaswarnsystem
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Compur Monitors stellt das Gaswarnsystem Statox 505 vor, das nach den Anforderungen der Norm DIN EN 61508 (funktionale Sicherheit) sowie der Produktnorm für Gaswarngeräte, DIN EN 50402, ausgelegt und SIL-fähig ist. Instrumente mit SIL-Fähigkeit erledigen nicht nur ihre eigentliche Aufgabe, bei einer Gaswarnanlage also „Messen der Gaskonzentration in Luft“, sondern überwachen und überprüfen ständig alle für die Funktion wichtigen Parameter. Beim Statox 505 sind dies z.B. Sensor „Heartbeat“, Signalausgang, Nullpunkt, Betriebstemperatur, Sensormemory, Verstärker, CPU und Energieversorgung. Im Falle eines Fehlers wird Alarm ausgelöst. Von außen signalisiert eine grüne LED den Zustand des Systems. Der Statox 505 ist von Exida gelistet, einer Organisation, die die für die funktionale Sicherheit relevanten Daten von Anlagen oder Produkten sichtet und auf Plausibilität prüft. Unter Anwendung der Regeln der DIN EN 61508 wird der Statox 505 als Typ B-Gerät angesehen. Darunter versteht man ein komplexes System. Nach den Kriterien dieser Norm genügt dafür der Einsatz eines Mikroprozessors. Der Statox 505 würde dann bei einem jährlichen Prooftest-Intervall als SIL 1-Komponente eingestuft. Als amerikanische Institution wendet Exida stets die Regeln der Grundnorm an. Wendet man die Kriterien der eigentlich relevanten Produktnorm für Gaswarngeräte DIN EN 50402 an, erfüllt das Gerät die Kriterien für SIL 2-Standard bei einem halbjährlichen Prooftest-Intervall. Dies liegt daran, dass diese Norm Gaswarngeräte mit digitaler Datenverarbeitung als einfache Module annimmt, sofern folgend Kriterien erfüllt sind:
- Die Hardware der Module wird auf Basis der Betriebsbewährtheit ausgewählt.
- Die Module erlauben lediglich die Einstellung prozessbezogener Parameter wie z.B. Messbereich oder Ausfallrichtung.
- Die Module sind durch Passwort, Jumper o.ä. geschützt, sodass die Einstellung nur durch qualifiziertes und berechtigtes Personal erfolgen kann.
Als Referenz für die Ermittlung der Ausfallraten und Fehlermodelle wurden nicht „Feld-, Wald- und Wiesensensoren“ als ausgewählt, sondern Sensoren für schwierig zu detektierende Gase: Phosgen und Blausäure. Basierend auf bewährter Sensortechnologie bietet Compur Monitors mit dem Statox 505 ein System an, das alles bieten soll was eine moderne Gaswarnanlage braucht: z.B. Moderne Hard- und Software, Smart-Sensor-Technologie, Heartbeat-Sensorüberwachung, lückenlose Diagnose des Gesamtsystems. Um die Bedienung möglichst komfortabel zu gestalten, sind die Sensoren der neuen Generation in Plug- and Play Technologie ausgeführt. Sie sind mit einem F-RAM ausgestattet, in dem alle für den Betrieb wichtigen Parameter gespeichert sind. In diesem RAM ist aber nicht nur die Identität des Sensors mit Gasart, Messbereich etc. sondern auch die Kalibrier- und Belastungshistorie abgelegt. Bei der Anmeldung teilt der Sensor dem Messkopf mit, wann er mit welchem Ergebnis das letzte Mal kalibriert wurde und ob er schon Alarmüberschreitungen aushalten musste. Auf diese Art und Weise wird ein eventuell in naher Zukunft fälliger Sensorwechsel absehbar. Dies erhöht die Verfügbarkeit des Systems zusätzlich. Da die Sensoren alle wichtigen Daten gespeichert haben, bietet es sich an, auf eine Kalibrierung vor Ort ganz zu verzichten. Die Sensoren erhalten ihre Kalibrierung in der Werkstatt, und werden an Ort und Stelle nur noch eingesteckt. Während der Sensor in der Werkstatt seine neuen Kalibrierdaten erhält, verbleibt die Sensorhülse aus Edelstahl am Messkopf und schützt ihn so vor Witterungseinflüssen. Die Anzeige und die Bedienelemente sind gut geschützt im Inneren des Messkopfes untergebracht, und sollen dadruch stets sauber und funktionstüchtig bleiben. Der Anwender muss lediglich für den von der Norm geforderten Prooftest im Feld noch mit Prüfgas arbeiten. Diese Prozedur unterstützt die Software des Statox 505: Das Menu Prooftest reduziert den dafür nötigen Aufwand auf ein Minimum.
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