Grüner Wasserstoff Shell baut 100-Megawatt-Elektrolyseur für erneuerbaren Wasserstoff in Wesseling

Quelle: Shell 2 min Lesedauer

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Ab 2027 will Shell im Energy und Chemicals Park Rheinland täglich bis zu 44.000 Kilogramm erneuerbaren Wasserstoff produzieren. Hierzu errichtet der Konzern einen 100-Megawatt-Elektrolyseur, der auf den Erfahrungen einer bestehenden Anlage basiert.

Anfang Juli 2021 hat Shell in Wesseling bereits einen PEM-Wasserstoff-Elektrolyse zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen.(Bild:  Shell)
Anfang Juli 2021 hat Shell in Wesseling bereits einen PEM-Wasserstoff-Elektrolyse zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen.
(Bild: Shell)

Der Energiekonzern Shell Deutschland hat die endgültige Investitionsentscheidung für Refhyne II getroffen, einen 100-Megawatt-Wasserstoffelektrolyseur mit Polymer-Elektrolyt-Membran-Technologie (PEM) im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland. Mithilfe erneuerbaren Stroms soll Refhyne II täglich bis zu 44.000 Kilogramm erneuerbaren Wasserstoff produzieren, um den Standortbetrieb teilweise zu dekarbonisieren. Die Anlage soll 2027 in Betrieb gehen.

Das Projekt Refhyne II wurde durch unterstützende nationale und europäische Maßnahmen ermöglicht, darunter die verbindlichen Ziele der Europäischen Union (EU) für den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff in Industrie und Verkehr sowie der regulatorische Rahmen der Bundesregierung. Das Projekt wird zudem durch das EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 gefördert.

Erneuerbarer Wasserstoff aus Refhyne II wird im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland zur Herstellung von Energieprodukten wie Kraftstoffen mit geringerer CO2-Intensität verwendet. Wenn sich die Kundennachfrage weiterentwickelt, könnte längerfristig erneuerbarer Wasserstoff aus Refhyne II direkt geliefert werden, um die Industrieemissionen in der Region zu senken.

Das Projekt profitiert von der Erfahrung, die Shell und seine Partner ITM und Linde bei der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb anderer Projekte für erneuerbaren Wasserstoff in Europa haben. So knüpft Refhyne II an die Erfahrungen aus dem 10-Megawatt-PEM-Elektrolyseur Refhyne I an, der 2021 bei Shell im Rheinland in Betrieb genommen wurde und dieselbe Technologie verwendet. Für das neue Projekt werden seit 2021 die detaillierten technischen Pläne sowie alle notwendigen Erdarbeiten und die Verbindung zur vorhandenen Infrastruktur vorbereitet.

Shell plant, zwischen 2023 und 2025 umgerechnet 9,2 bis 13,8 Milliarden Euro zu investieren, um die Entwicklung CO2-armer Energielösungen zu unterstützen, darunter E-Mobilität, CO2-arme Kraftstoffe, erneuerbare Stromerzeugung, Wasserstoff sowie CO2-Abscheidung und -speicherung. 2023 hat Shell insgesamt 5,15 Milliarden Euro in CO2-arme Lösungen investiert, was 23 % seiner Investitionsausgaben entspricht.

Die Investitionen im Zusammenhang mit Refhyne II sind von dem beim Capital Markets Day 2023 von Shell kommunizierten Investitionsrahmen gedeckt. Zudem übertrifft das Projekt die interne Rendite-Hürde (IRR) für das Shell Geschäft mit erneuerbaren Energien und Energielösungen.

Wichtige Projektpartner für Refhyne II sind ITM Power (Trading), ITM Power Germany, Linde, Tecnalia, ERM, Sintef und Concawe.

Shell geht davon aus, dass nach Inbetriebnahme der mittels Refhyne II hergestellte Wasserstoff, die Anforderungen an erneuerbare Kraftstoffe nicht biogenen Ursprungs (RFNBO) gemäß den geltenden EU-Rechtsvorschriften erfüllen wird.

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