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Optische Sensoren

Selbstreinigendes Beobachtungsfenster macht die Detektion sicher

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Erprobung in der Praxis ist bereits erfolgt

Mithilfe der Sonde wurden bereits qualitätskritische Prozessparameter in ausgesuchten Prozessen erfolgreich analysiert. Dazu gehört etwa die Zusammensetzung des behandelten Materials oder Wirkstoffs, die Gleichmäßigkeit der Wirkstoffverteilung während Dosier- oder Mischvorgängen, der Feuchtigkeitsgehalt während des Trocknungsprozesses und dessen Endpunkt sowie die erreichte Coating-Dicke. Darüber hinaus wurden auch Versuche mit anderen Schüttgütern sowie mit Pasten und Suspensionen erfolgreich durchgeführt. Besonderes Augenmerk − speziell in der Erprobungsphase − galt auch der Kombination verschiedener optischer Detektionsmethoden in einer Sonde. Sowohl das Wirkungs- als auch das Reinigungsprinzip ist mit der NIR-Spektroskopie geprüft und nachgewiesen worden. Die Versuchsergebnisse zeigten deutlich, dass die Anforderungen an die Sonde in allen Punkten erfüllt werden, insbesondere die Reinigbarkeit des Beobachtungsfensters während der Prozessdurchführung, die Rekalibrierung des Detektionssystems während der Prozessdurchführung und die CIP-Fähigkeit standen unter besonderer Beobachtung. Es zeigte sich durch die Versuche, dass selbst in schwieriger Umgebung einem Einsatz der Lighthouse-Sonde nichts im Wege steht.

Vorteile der Lighthouse-Sonde auf einen Blick

Die wesentlichen Merkmale der Lighthouse-Sonde sind:

  • Die ringförmige Detektion über mehrere Sektoren vergrößert das Beobachtungsvolumen und die Beobachtungsausrichtung erfolgt in 360°.
  • Die Sonde ist universell für viele optische Analysemethoden einsetzbar. Dazu gehören die Reflexionsspektroskopie, die Reflexionsphotometrie, Fluoreszenz- und Ramanspektroskopie sowie bildgebende Methoden mit allen Arten der Bildanalyse.
  • Das reinigbare Beobachtungsfenster ermöglicht zu jedem beliebigen Prozesszeitpunkt den Einblick und erlaubt die Kontrolle des gereinigten Beobachtungsfensters.
  • Das Analysesystem kann zu jedem beliebigen Prozesszeitpunkt rekalibriert werden.
  • Nach dem Herstellungsprozess werden über „Cleaning in Place“ (CIP) alle Sondenkomponenten, die mit dem Produkt in Berührung waren gereinigt. Die Sonde fährt nach der Reinigung auf eine Kontrollposition.
  • Die Temperaturmmessung erfolgt in der Sondenspitze, deren Formgebung ist wählbar.
  • Es sind Mehrpunkt-Messungen möglich.
  • Für 50 mm TC-Ports steht ein kompaktes Design zur Verfügung.

Der Autor ist Geschäftsführer bei J&M Analytische Mess- und Regeltechnik GmbH.

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