Emissionsarme Zementherstellung Schwenk und Thyssenkrupp bauen Demonstrationsanlage für klimafreundlicheren Zement

Quelle: Thyssenkrupp Polysius 1 min Lesedauer

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Am Standort von Schwenk Zement in Allmendingen soll Thyssenkrupp Polysius bis 2025 eine Demonstrationsanlage errichten. Diese Anlage wird ein neues Ton-Aktivierungsverfahren ohne Kalzinierung einsetzen, um den CO2-Ausstoß bei der Zementherstellung um 42 % zu reduzieren.

Ansicht der Demonstrationsanlage im Schwenk-Zementwerk in Allmendingen(Bild:  Thyssenkrupp Polysius)
Ansicht der Demonstrationsanlage im Schwenk-Zementwerk in Allmendingen
(Bild: Thyssenkrupp Polysius)

Der Zementhersteller Schwenk hat eine Partnerschaft mit Thyssenkrupp Polysius für den Bau einer innovativen Demonstrationsanlage bekannt gegeben. Diese Anlage soll im Werk in Allmendingen entstehen und ist für eine Inbetriebnahme im Jahr 2025 vorgesehen. Ziel ist es, einen Aktivierten Ton zu produzieren, der ohne den traditionellen Kalzinierungsprozess auskommt.

Das Besondere an diesem Vorhaben ist die Einführung eines neuen Ton-Aktivierungsverfahrens, das ohne Kalzinierung und Brennstoffe funktioniert. Dieses Verfahren, das aus der Zusammenarbeit zwischen Schwenk Zement und Thyssenkrupp Polysius entstanden ist, ermöglicht eine signifikante Reduktion des CO2-Fußabdrucks bei der Herstellung von Zement. Laut Luc Rudowski, Head of Innovation bei Thyssenkrupp Polysius, kann der CO2-Ausstoß pro Tonne Zement auf etwa 350 Kilogramm gesenkt werden, was einer Reduktion von rund 42 % im Vergleich zur konventionellen Zementproduktion entspräche.

Die Entwicklung sei ein bedeutender Schritt in der Bemühung der Zementindustrie, den sogenannten Klinkerfaktor zu reduzieren. Dieser Faktor gibt den Anteil des Klinkers im Zement an, dessen Produktion für einen erheblichen Teil der CO2-Emissionen in der Zementherstellung verantwortlich ist. Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass es keine fossilen Brennstoffe zur Aktivierung des Tons benötigt und somit auch keine Emissionen von Luftschadstoffen verursacht.

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