Schnellkupplungen

Schnellkupplungen senken Kosten, beschleunigen Prozesse und erhöhen die Sicherheit

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Instandhaltungsaufwand gesenkt

Ein erhebliches Plus an Sicherheit gab es auch im Verladebereich. An der Kesselwagenstation auf der östlichen Außenwand der Deka-Fabrik münden eine Reihe von Rohrleitungen, die heute alle mit TR-Vaterteilen ausgestattet sind. Hier werden Schlauchleitungen angekuppelt, über die Chemieprodukte der Deka-Fabrik in Tankfahrzeuge oder Bahnkesselwagen gepumpt werden. Früher kam es an dieser Stelle immer wieder zu Beschädigungen in der Betankungsperipherie, etwa wenn der Kesselwagen bewegt wurde, während die Beladung noch lief.

Durch die immer wieder notwendigen Reparaturen, den erhöhten Instandhaltungsaufwand und aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen suchte man nach Lösungen und fand das Prinzip Nottrennkupplung. Die Entscheidung fiel auf die Nottrennkupplung ABV von RS in verschiedenen Nennweiten. Sie funktionieren nach dem Prinzip der „Sollbruchstelle“. Käme es also bei der Verladung zu einer Zugbelastung, etwa durch einen Kesselwagen, der durch Rangiervorgänge in Bewegung gesetzt wird, während der Verladeschlauch noch angeschlossen ist, würde die ABV kontrolliert die Leitung trennen. Gleichzeitig werden die beiden Trennstellen sicher verschlossen. Das schützt die Rohr- bzw. Schlauchleitung und ihre Armaturen vor Beschädigung und das Bedienpersonal bzw. die Umwelt vor dem unerwünschten Austritt von Medien, beispielsweise für den Fall, dass dabei ein Schlauch reißt.

Der betroffene Bereich hat die ABVs an der Kesselwagenstation schon seit längerer Zeit erfolgreich im Einsatz. Was die Instandhaltungskosten spürbar senken kann, erhöht nebenbei auch hier deutlich die Sicherheit für Mensch, Umwelt und Anlage.

Instandhaltungszyklen verlängert

Die gleiche Wirkung auf Instandhaltungskosten und Sicherheit hatte der Einsatz des Schlauchgelenkarms SGA an verschiedenen Verladestationen im Werksgelände. Der mehrgliedrige, horizontal schwenkbare Arm nimmt die Last des Schlauchs auf, indem die Schlauchleitungen (Medienschlauch, Gaspendelung, ggf. Energieversorgung) auf dem Arm abgelegt werden. Das entlastet die Mitarbeiter bei der Verladung. Es schützt aber auch die Schlauchleitung vor mechanischen Belastungen wie Torsion, axiale Überdehnung, Knicken, Abrieb des Mantels oder Überfahren. Auch das erhöht die Produktlebensdauer und verlängert damit die Instandhaltungszyklen. In der Summe aller Anwendungen bedeutet das bei einem Großunternehmen wie der BASF erhebliche Einsparungen.

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