Fehlende Profitabilität Lyondell Basell und Covestro verkünden Ende von gemeinsamer PO11-Anlage

Quelle: Covestro 1 min Lesedauer

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Die gemeinsam von Lyondell Basell und Covestro betriebene Propylenoxid / Styrol Monomer (POSM)-Produktionsanlage in Maasvlakte, Niederlande, steht vor dem Aus. Als Gründe für die Schließung gelten wirtschaftliche Herausforderungen, darunter globale Überkapazitäten, verstärkte Importe aus Asien und hohe Produktionskosten in Europa.

Die gemeinsam von Lyondell Basell und Covestro betriebene Anlage in Maasvlakte, Niederlande. (Bild:  Alex Lokker)
Die gemeinsam von Lyondell Basell und Covestro betriebene Anlage in Maasvlakte, Niederlande.
(Bild: Alex Lokker)

Die Joint-Venture-Partner Lyondell Basell und Covestro haben entschieden, die Propylenoxid / Styrol Monomer (POSM)-Produktionsanlage (PO11) am Standort Maasvlakte in den Niederlanden dauerhaft zu schließen. Die Entscheidung sei bedingt durch den anhaltenden Druck auf die Profitabilität von Maasvlakte aufgrund globaler Überkapazitäten, eines starken Anstiegs der Importe aus Asien und hoher europäischer Produktionskosten, teilten die Unternehmen mit. Diese Situation werde voraussichtlich anhalten, sodass eine längerfristig profitable Produktion nicht zu erwarten sei.

„Auch wenn die Entscheidung zur Schließung der PO11-Anlage schwierig ist, müssen wir sicherstellen, dass alle Anlagen in unserem Portfolio langfristig strategisch passen“, sagte Aaron Ledet, Executive Vice-President I&D und Supply Chain bei LYB. Sein Unternehmen will Anlagen priorisieren, die eine Schlüsselrolle in dessen Technologiedifferenzierung und Kreislaufstrategie spielen oder attraktive Renditen über den Kapitalkosten bieten.

Der Standort Maasvlakte, ein Joint Venture zwischen LYB und Covestro, ist seit 2003 in der Region Rotterdam in Betrieb. Zwischen jetzt und Ende 2026 wird LYB einen Prozess zur sicheren Stilllegung und Vorbereitung des Abrisses der Anlage durchführen.

Im Jahr 2024 kündigte LYB eine strategische Überprüfung der europäischen Anlagen seiner Geschäftsbereiche Olefins & Polyolefins (O&P) und Intermediates & Derivatives (I&D) an. Das Unternehmen hat nun den nächsten Schritt unternommen und prüft im Rahmen der strategischen Bewertung die Option, eine alternative Eigentümerschaft für die O&P-Standorte zu suchen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch keine Entscheidungen getroffen worden und verschiedene Wege bleiben möglich.

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