Ausbau europaweiter Vermarktung Salzsäure-Betrieb von Bayer in Dormagen eröffnet neue Verladestation

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Zur Optimierung der Logistikkette hat Bayer in Dormagen eine neue Verladestation für Bahnkesselwagen in Betrieb genommen. Mit dem neuen Terminal können mehr als 500 t Salzsäure pro Tag abgefüllt und über die Schiene schnell und umweltschonend zum Kunden befördert werden.

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Mit der neuen Verladestation in Dormagen können mehr als 500 t Salzsäure pro Tag abgefüllt werden.
Mit der neuen Verladestation in Dormagen können mehr als 500 t Salzsäure pro Tag abgefüllt werden.
(Bild: Bayer Material Science)

Dormagen – Salzsäure ist eine der wichtigsten Grundchemikalien für die chemische Industrie. Bei Bayer Material Science fällt sie bei der Produktion von Polyurethan-Rohstoffen als Nebenprodukt in großen Mengen an, wovon ein Teil vermarktet wird. „Beim Ausbau der europaweiten Vermarktung von Salzsäure war diese Station der letzte Baustein“, sagt Basic Chemicals Leiter Dr. Ralf Echterhoff.

„In puncto Sicherheit, Effizienz und Technik ist er auf dem neuesten Stand", sagt NRW-Standortleiter Dr. Klaus Jaeger. Verladestationen für den Transport per Lastkraftwagen und Schiff existieren bereits. Seit 2011 ist der Salzsäure-Betrieb in Dormagen Schritt für Schritt um Lagertanks, eine Aufbereitungsanlage sowie die Abfüllstationen erweitert worden.

Die anfallende Menge an Salzsäure hat sich durch die in Betrieb genommene Großanlage zur Herstellung von Toluylendiisocyanat (TDI) erhöht. Um die Grundchemikalie als Wertstoff für die Vermarktung nutzen zu können, wird sie zunächst gereinigt, bevor sie in Tanks zwischengelagert und schließlich fachgerecht verladen und abtransportiert werden kann. „Die erweiterte Salzsäure-Anlage fügt sich damit perfekt in unser umfassendes Konzept einer ökonomisch und ökologisch sinnvollen Versorgung der TDI-Anlage und die Verwendung des Koppelprodukts Salzsäure ein“, so Programm-Manager Dr. Steffen Kühling.

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